Stricken lernen, mal wieder

Stricken fand ich in der Grundschule mal interessant genug um es lernen zu wollen. Mit schwitzigen Händen die meist viel zu fest angezogenen Maschen irgendeines Polytierchens von der einen Stahlnadel auf die andere zu bekommen war doch sehr mühsam. Die Kommentare dazu, dass man nicht so verkrampft stricken soll, dass es viel gleichmäßiger aussehen muss und die Maschen würden doch von ganz alleine nach vorn rutschen, wenn die Maschen richtig gestrickt werden…und alles ist eh viel zu krumm und zu schief. Das Interesse war so schnell dahin.

Leider gibt es sooo viel schöne Wolle und das ein oder andere ansprechende Modell, welches selbst mir machbar erscheint. Also versuche ich es doch nochmal. Projekt Nr. 1 ist eine Wickelweste aus Capri Ringel – Die Wolle ist so richtig kuschelig – , die glatt rechts gestrickt wird. Sollte ich doch schaffen können. Und rechts sehen die Maschen schon größtenteils gleichmäßig aus.

Projekt Nr. 2 ist noch eine Strickweste aus unregelmäßigem Garn mit 10er Nadeln. Da würden meine Unregelmäßigkeiten zwar weniger auffallen, aber daher eignet es sich andererseits auch nicht so schön zum Üben. Außerdem komme ich beim Bund ständig mit dem Zählen durcheinander, weil ich kaum erkenne ob die Maschen gerade links oder rechts erscheinen. *hmpff*

Also immer schön anfeuern, damit die Stricksachen noch dieses Jahrhundert fertigwerden 🙂

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Ein Gedanke zu “Stricken lernen, mal wieder

  1. Du strickst doch schön gleichmäßg, das wird bals fertig sein. und nach dem ersten waschen und liegend trocknen ist es meist noch gleichmäßiger.
    Viel Erfolg und auf keinen Fall aufgeben!
    Vg kaze

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