Kleine Schmuckwerkstatt

Das schöne Wetter des Wochenendes habe ich ausgenutzt, um den kleinen Nager mit seiner Oma in den Park zu schicken und mich in der Werkstatt beim Goldschmiedekurs zu verbarrikadieren. Ich könnte ja sonst Sonne abbekommen und mir meine Kellerbräune ruinieren. *brrr*


Entstanden ist ein Ring aus Sterlingsilber mit angeschmolzener Oberfläche. Die restliche Zeit wurde für Spielereien mit Draht genutzt, um ein wenig mit filigraneren Strukturen zu experimentieren. Erst einmal musste der Draht gezogen werden und er ward länger und länger. Leider nicht so dünn wie ich ihn gern gehabt hätte, da das Zieheisen nur bis etwa 0,23 mm Durchmesser herunter ging. Der Draht wurde 2fach verdrillt, so dass er etwas Stabilität und Spannung besitzt und dann in einem Rahmen unter Spannung eingesetzt und eingelötet.

Die Zeit verflog schnell … daher sind von dem Broschenmodell (ca. 4 cm) bisher erst 2 Ebenen entstanden. Im Zentrum fehlen noch einige Blütenstempel und diese müssten auch noch ein wenig kürzer ausfallen. Alle drei Stücke sind bisher noch nicht miteinander verbunden, aufopferungsvoll gereinigt, versäubert, gefeilt, poliert oder verpfuscht wurden.


Nun muss ich nach den Experimenten die Entwürfe noch etwas anpassen und mich nach dünnerem Draht umsehen. Einige Techniken aus diesem inspirierendem Büchlein werde ich vielleicht auch noch einarbeiten.


Liebe Milena, nicht von dem ungelenken groben Modell abschrecken lassen. Das wird noch filigraner 🙂