Freihandquilten

Im Rahmen des quilt along musste ich ein wenig Freihandquilten üben. Eine Tätigkeit, um die ich mich gerne drücke damit ich mir a) immer noch einreden kann, dass das alles viel zu kompliziert ist und b) so nix versa*e und c) für meinen fortwährenden Heldenmut gratulieren kann. Übungssandwiches sind mir zu öde und meine knappe Nähzeit wird meist mit anderen Projekten vertrödelt. Ergo, musste ich beides kombinieren. Hier also ein Kissenbezug, dessen Vorderseite mit raw-edge Applikationen weihnachtlich getrimmt wurde. Hernach (ein so schön antiquiertes Wort. Ich lese die falschen Bücher….und schweife ab…wo war ich?) wurde die Vorderseite mit mitteldickem Vlies und Muselin in ein schönes Quiltsandwich verwandelt und nach einer kurzen Aufwärmrunde der helle Hintergrund freihändig gequiltet.

Das Quilting sollte eher dezent sein, da es mit den Applikationen sonst zu unruhig wirken würde. Auf kerzengerade Linien hatte ich keine Lust. Stippling – also ganz viele Meander – mag ich nicht so sehr. Schließlich entschied ich mich für krumme, gekurvte Linien.

Ein paar Sterne, Wirbel und Geschenke hier und da, um den Spass nicht zu verlieren. An den Sternen muss ich noch üben.

Und ein HO HO OH? Keiner kanns sehen, aber das bloße Wissen um dessen Existens lässt mich grinsen.

Natürlich sind meine Stiche weit entfernt von perfekter Regelmäßigkeit. Manchmal habe ich mich doch zu schnell oder langsam bewegt, oder bin mit der Zeit zu sehr vom Gas herunter. Glücklicherweise muss man sich dafür selbige aus der Nähe betrachten.

Zum Abschluss noch ein Bild der Rückseite.

War doch gar nicht so schwer, oder?

2 Gedanken zu „Freihandquilten

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