Fuchs im Wald und Schneckenlaterne

fox_1

„Ein Fuchs lief durch den Wald, ein Fuchs lief durch den Wald …“ Diesmal sind leider keine Riesenpilze in Sicht, dafür gibt es wenigstens ein paar kleine Exemplare zum einmachen und eine leckere Kanne mit Pfefferminztee. – Hier gibt es derzeit die ein oder andere CD, bei der einige Erinnerungen wach werden – Gerade an so warmen Tagen gibt es nichts besseres als frischen Pfefferminztee, noch heiß und vielleicht etwas gesüßt. In den Kindertagen gabs zur Erfrischung außerdem manchmal noch Fischbrötchen mit Sauerkraut, aber ich schweife ab. Wo war ich?

fox_2

 

Das Wägelchen von letzter Woche gibt sein erstes Stück und scheute hierfür keine Kosten und Mühen. Es wurden extra Bäume herbeigeschafft und ein scheuer Schausteller angeworben, der heutzutage nur noch selten in der Öffentlichkeit auftritt.

Die Szenerie

  • Der Hintergrund ist komplett in weiß gehalten.
  • Die Requisiten (Bäume, Höhle etc.) sind weiß und grau. Die grauen Bäume verstärken durch ihre Farbe noch die Tiefenwirkung ein wenig. Der Fuchs besteht aus einem alten Korken, etwas Papierresten, Farbe und ein wenig Kleber.
  • Für Tässchen und Kanne wurden den Kindern etwas Knete gemopst.

Auftritt: Der Fuchs kommt zwischen den Bäumen hervor. Zurückgekehrt von seiner Pilzsuche, freudig singend mit der Aussicht auf ein gemütliches Teestündchen.

Währenddessen dürfte Krümelchen beim Bau einer Schneckenlaterne helfen. Hierfür wird buntes Krepppapier in winzige Fitzelchen geschnitten. In Anlehnung an Feuer in Gelb, Orange und Hellrot.

lantern_1

Die Papierstückchen werden wie ein Strauß zusammengesammelt. In der Mitte sind die längsten Flammen und daher die Papierstücke am längsten. Zum Rand hin wird Feuer etwas breiter, dafür die Flammen kleiner. Also werden hier die Stücke etwas kürzer gefasst. Den Straus mit einem Faden oder Draht zusammenbinden und unten in Papier einhüllen und fertig ist die Flamme.

lantern_2
lantern_3

Diese kann jetzt zum Beispiel in ein Schneckenhaus eingesetzt werden. Vorher wird eine Aufhängung (unsere ist aus Draht) an dem Schneckengehäuse befestigt, in dem vorhandene Löcher genutzt werden oder vorsichtig ein neues Loch gepiekst wird. Alles zusammen in die richtige Position rücken, die Flamme festkleben und freuen. Die Laterne können die Ritter in ihre Burg tragen (im Wahnsinnstempo, um den Fotografen keine Chance zu geben) oder sie hängt einfach draußen am Wägelchen und beleuchtet die Treppe (hier kurz zu sehen), während davor das Lagerfeuer prasselt.

lantern_4

Was die Nachbarschaft heute antreibt diesmal mit einem Tässchen Tee beim creadienstag.

7 Gedanken zu “Fuchs im Wald und Schneckenlaterne

  1. Super schön! Ich glaube Elfen könnten so Laternen auch brauchen. Und den Fuchs im Wald finde ich auch ganz toll muss doch gleich mal schauen was da letzte Woche war. LG jennifer

  2. Dankeschön. Ich versuche derzeit, hauptsächlich mit dem Material zu arbeiten, was wir zu Hause haben oder was uns in die Hände fällt. Quasi als Gegenentwurf bzw. bewussterem Umgang mit den immerwährenden Konsumverlockungen 🙂 LG, Ulrike

  3. Hallo Ulrike!
    Bin gerade zufällig bei Dir hereingestolpert und hab’s mir gleich mal bequem gemacht. Schön ist es hier – bin ganz inspiriert von Deinen tollen Ideen!
    Liebe Grüße & bis bald mal wieder,
    Kerstin

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.