Jeans-Probe: läuft, wackelt und hat noch etwas Luft

Dieser Tage ist ein Foto am lebenden Objekt in erkennbarer Schärfe jedoch ohne erkennbare Matschflecken nicht umsetzbar. Daher gibt es die Hose nur zwischen zwei Wäschen zu sehen. Ich war beim Verschmälern der Hose wohl doch etwas übervorsichtig: 2 cm können locker noch vom Bund abgezogen werden, damit wirklich gar nichts mehr rutscht. Aber zumindest bleibt die Hose im Gegensatz zu jeder gekauften auch ohne Gürtel oberhalb der Kniekehlen. Technisch schweben mir noch einige Verbesserungen vor, aber dafür habe ich einige Modelle vor mir. Gleiche Vorgehensweise, jedoch ein Schnitt mit etwas schmaleren Hosenbeinen, da optisch passender.

Die nächtsen Stoffe sind schon ausgesucht und gewaschen: dünner Jeansstoff in quietschfarben (mit leichtem Stretchanteil) bzw. klassischem dunkelblau und vielleicht sogar ein weicher knallgrüner Karostoff. Derzeit tüftel ich noch an einer optisch ansprechenden Lösung für die unvermeidbaren Knielöcher. Der derzeitige Ansatz, sie als Designelement“ zu deklarieren, ist für kommende Witterungen möglicherweise ungeeignet. Möglicherweise wäre unterlegen im Kniebereich eine Option, die bei Jeanshosen unauffällig umsetzbar ist. Vor dem Flicken steht jedoch erst einmal das Nähen respektive der Zuschneidemarathon.

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Vorn und hinten nur jeweils mit einer aufgesetzten Tasche für Tempos und Fundstücke sowie den täglichen Sandkastenanteil. Innen der Bund eingefasst mit dünner Baumwolle für eine nette Optik.

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.. und damit noch eine kleine Runde zum creadienstag, bevor ich wieder in der Sommerpause verschwinde.