Neujahrsgedanken

Das neue Jahr wird einige Veränderungen bringen: teils spannend, teils beängstigend. Der Große wird die Schule unsicher machen und der Kleine sich in seinem alleinigen Kindergartenjahr emanzipieren können.So gibt es für beide viel Neuland zu entdecken, neue Freunde zu finden sowie selbständiger Erfahrungen zu sammeln.

Für mich steht die nächsten Jahre ebenfalls ein erhöhtes Lernpensum an. Schließlich müssen auch Ingenieusen immer wieder ihren Horizont erweitern, das Wissen vertiefen und sich diversen Prüfungen stellen. Daber lerne ich höchst ungern die Fakten auswendig, welche sich nicht aus ominösen Gründen selbst abzuspeichern geruhen. Zudem drohen Sonderaufgaben, in die erst hineingewachsen werden will.

Gerade in Zeiten des Umbruchs ist es wichtig, sich einen Ausgleich zu erhalten. Für das innere Gleichgewicht, die intrinsische Motivation und zur Bewahrung eines offenen Herzen bzw. Geistes. Dieses Jahr wurde intensiv dafür genutzt, sich hierfür kleine Inseln und Zeitfenster zu schaffen, sowie die Freiheit zu genießen, dennoch die Beine hochzulegen. Zudem wurde die Garderobe umgestellt (sprich: Farbe und mehr -Pass-Form eingefügt). Es haben sich hierbei spannende Farben entdecken lassen vor allem mit safran/senf/tobacco/koralle/lachs und ein wenig petrol in Kombination zu den bestehenden dunklen Tönen.

Für das nächste Jahr sollen ebendiese Ruhepausen erhalten bleiben und neben aller Entspannung auch für explizitere Ziele genutzt werden:

1. Systematisierung der Garderobenneugestaltung

  • Ergänzung entsprechend bestehender oder hinzukommender Lücken
  • Finden passender Schnitte für eine behutsame stilistische Umgestaltung
  • Zusammenführung der vorhandenen Farbthemen für größere Kombinationsmöglichkeiten

2. Spaßprojekte zwischenschieben
3. Kinderkleidung

  • Vernähen der Kinderstoffe und anschließenden Nachkauf nur auf expliziten Wunsch
  • Ausprobieren einiger fixen Ideen (Glitzerstoff und Jungs beispielsweise)

4. nicht die innere Prinzessin vergessen
5. Vorratshaltung

  • Kreativität braucht Beschränkungen, daher soll nach Möglichkeit in der ersten Jahreshälfte aus dem Vorrat gearbeitet werden.
  • Reduzierung des Stoffvorrats, damit ich mir in der zweiten Jahreshälfte guten Gewissens neue Stoffe kaufen kann. Für jedes fertiggestellte Kleidungsstück kommt Geld in die eigens aufgestellte Kaffeekasse.

6. Füße hoch legen und Kaffee trinken, während stundenlang über passende Stoff- und Garnkombinationen philosophiert wird.

Damit auf in gewohnter Schneckenmanier ins neue Jahr. Schmiedet Ihr schon Pläne?