Umweltbewußtsein von Kindern stärken

Montag morgen ward ein Lochziegel, der uns nach achtloser Entsorgung in die Hände fiel, zentrales Gesprächsthema. Er wurde schließlich dazu bestimmt, in den Kindergarten getragen zu werden, damit dort ein Insektenhotel gebaut werden möge. Der Kleine nahm gleich noch ein Buch mit Anleitung mit und hat offensichtlich größeres vor.

Auslöser könnte eine Frischlufttherapie beim letzten grippalen Infekt gewesen sein, der zum Aufräumen unserer diversen Nisthilfen in eine große Anlage genutzt wurde (Ausbaupotential vorhanden).

Nisthilfe für Insekten

Die morgendliche Diskussion brachte mich ins Grübeln, wie Kindern ein Bewußtsein für ihre Umwelt vermittelt werden kann. Denn nur aus dem Bewußtsein heraus kann eine Achtung entstehen, die zu einem sorgsamen Umgang und verträglichen Miteinander führen kann. Es sollte meiner Ansicht nach aus dem eigenen Erforschen und der ungetrübten Neugier entstehen. Spielerisches Entdecken der kleinen und großen Zusammenhänge statt frontalem Vortrag vorbildlicher Verhaltensweisen.

Zeichnung Insekt

Noch sind die Herren neugierig und offen für Erkundungen in Bodennähe.
Daher werde ich die nächsten Wochen einige Informationen in einem Buch für uns zusammentragen und aufbereiten, welches wir mit auf unsere Entdeckungsreise nehmen können.

Starten werden wir wohl mit all den Insekten im Wildgarten – die ersten Bienen fliegen schon. Wir suchen uns Pflanzen zum Nektarschlürfen, Pollenkosten und Auffuttern für uns und unsere „Mitbewohner“. Bis dahin muss ich noch ein paar Informationen zeichnerisch und erstlesertexttauglich aufbereiten, ein paar Experimente aus dem Hut zaubern und Rahmen für eigene Dokumentationen bereitstellen.

Was die anderen heute so treiben, gibt es wie immer beim creadienstag zu sehen.

2 Gedanken zu “Umweltbewußtsein von Kindern stärken

  1. Ich halte das für genau den richtigen Ansatz. Kinder sind neugierig und wollen lernen, und zwar selbst, durch Anfassen, Erkunden, Entdecken. Also bietet man an – Zeit, Material, Hilfe, so benötigt, Unterstützung und nicht zuletzt seine eigene Freude und das Interesse an dem, was das Kind tut, und der Rest ist Sache des Kindes. Auch die Wahl seiner Themen. Umso schöner, wenn das eigene Kind sich dann so wunderbare Themen sucht – und Großes vorhat. Ich wünsche viel Freude bei eurem Projekt und den Experimenten, am liebsten würde ich euch unseren vierjährigen Knopf vorbeischicken, der hätte auch Freude daran!

    Liebe Grüße
    Maike

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