Biene? auf Futtersuche

Umweltbewußtsein für Kinder – Bienenkunde II

Für neugierige Kinder, die die Welt erkunden, gibt es so viel zu entdecken und so viele Fragen zu beantworten.Die bewußte Wahrnehmung ihrer Umgebung und der Zusammenhänge bildet die Voraussetzung für einen sorgsamen Umgang mit ihr. Manchmal ergeben sich Themenkomplexe, zu denen man sich ein wenig vorbereiten kann, um all die Fragen beantworten zu können: Vereinfacht für 5- bis 6-jährige und ganz ohne Anspruch auf Vollständigkeit.


Biene? auf Futtersuche

Was essen Bienen?

  • Die meisten Bienen essen Nektar und Pollen.
  • Einige Bienen sammeln ihre Nahrung bei fast allen Pflanzen. Sie haben trotzdem Lieblingspflanzen.
  • Andere Bienen essen nur von einer einzigen Pflanzenart. Ohne diese Pflanze können diese Bienen nicht leben.
    • Natterkopf-Mauerbiene: isst nur vom Natterkopf
    • Schenkelbienen sammeln nur am Gilbweiderich

 Was isst eine Larve?

  • Pollenvorrat oder Nektarvorrat in Eizelle

 Müssen Bienen trinken?

  • Nein

Pollensammeln:

  • Blütenstaub (Pollen) enthält viel Eiweiß, Fett und Vitamine. Er ist sehr wichtig zum Wachsen.
  • Der Pollen wird mit den Beinen, dem Bauch oder dem Mund geerntet. Anschließend putzt sich die Biene und sammelt den Pollen an einer Stelle. So entstehen z. B. die gelben Hosen der Bienen. Am Zielort wird der Pollen abgestreift.

Nektarsammeln:

  • Nektar ist Zuckerwasser. Die Biene braucht den Nektar zum Fliegen. Ohne ihn erstarren die Bienen an kalten Tagen und können sich kein Essen mehr sammeln.
  • Der Nektar wird mit dem Saugrüssel gesammelt. Die Rüssel sind unterschiedlich lang. Daher können die Bienen mit kurzen Rüsseln nicht an jeder Blüte trinken.
    • Maskenbiene: 1 mm Rüssellänge
    • Honigbiene: 6,5 mm Rüssellänge
    • Gartenhummel: 16-21 mm Rüssellänge
  • Wenn der Rüssel nicht reicht, wird manchmal die Blüte außen kaputt gebissen.

Honig

  • Honig entsteht aus Nektar und anderen süßen Säften von Pflanzen oder auch von Läusen.
  • Der Nektar und die Säfte werden aufgesaugt und zum Bienenstock gebracht. Am Bienenstock wird der Nektar oder Saft an andere Arbeitsbienen übergeben, die ihn zu den Waben bringen.
  • Dort wird die Nahrung gespeichert und muss reifen.
  • Mit der Zeit verliert der Honig Wasser und wird dickflüssig.
  • Reifer Honig wird mit einem Wachsdeckel verschlossen.
Löwenzahn als Nahrungsquelle

Biene am Löwenzahn – vermutlich Maskenbiene

Experiment: Nahrungssammeln  

Pollensammeln:

  • mit Pinsel oder Wattestäbchen
  • geeignete Blumen: alle Blüten mit reichlich Blütenstaub wie Hasel, Mohn, Ranunkel, Lilien, ungefüllte Rosen, Disteln

Nektarsammeln:

  • Blüten aussaugen z. B. Taubnessel, Rotklee

Honig:

  • Probieren verschiedener Honigsorten
  • Honig aus Waben essen

Fragen

  • Wie schmeckt es?
  • Gibt es Unterschiede?
  • Woher könnten die Unterschiede kommen?

Hier sind wir übrigens beim Versuch, eine Schmalbauchwespe (zur Abwechslung keine Biene) auf einer Kuhschelle zu fotografieren, um sie später identifizieren zu können. Leider mit mäßigem Erfolg, aber es ist ja nicht aller Tage abend.

Zusammen beim Fotografieren
das leider unscharfe Objekt des Fotografierversuches


Zeichnung InsektBienenkunde Teil I findet sich hier