Outfits der Frühlingsgarderobe

Die letzte Zeit habe ich endlich mal Fotos von einem Teil der neuen Kleidungsstücke gemacht, die ich für die Frühlingsgarderobe genäht habe (wobei sie natürlich auch zu anderen Jahreszeiten tragbar sind).

Outfit Nr. 1:

Hose Milly aus der LMV 1/16 aus korallfarbenem Baumwollsatin. Der knittert zwar trotz Elasthananteil immer noch recht deutlich, wie man sieht. Aber ich kann damit leben.

Dazu gibt es ein Viskoseringelshirt in weiß-nachtblau aus einem Reststück. Aufgrund der Stoffknappheit diesmal experimentehalber ohne unteren Saumabschluss.

Outfit Nr. 2

Das Trägerkleid Caro aus der LMV 1/19 ist auch fertig geworden. Dafür wurde ein weichfallender Stoff aus dem Vorrat verwendet. Anstelle der vorgesehenen Träger aus Leder musste Feincord herhalten. Damit das Kleid besser fällt und häufiger getragen werden kann wurde es gefüttert. An den Seiten zieht es ein wenig, das scheint aber in den Modellfotos ähnlich zu sein und beim Tragen dürfte das niemandem auffallen.

Kombiniert mit einem älteren Viskoseshirt nach Ottobre 303 bzw. aufgrund der damaligen Temperaturen noch mit Kaufpullover kombiniert. Kann man sich bei den heutigen Temperaturen gar nicht vorstellen.

Jetzt muss ich nur noch bei Gelegenheit die neue Culotte nach Ottobre fotografieren und dann sind zumindest die Kleidungsstücke für die wärmeren Tage komplett dokumentiert. Die anderen müssen auf kühlere Zeiten warten.

verlinkt zum MMM


Stoffdiät – Zwischenstand Mai 2019

Zeit für einen kleinen Rückblick. Die Frühlingspläne sind fast vollständig umgesetzt. Statt dem geplanten violetten Shirt ist ein gelbes Shirt geworden, da deutlich weniger Stoff vorhanden war als gedacht. Der violette Rest liegt noch da und wartet auf Inspiration und Kombipartner (aus dem Vorrat). Nur das grüne Leo-Shirt fehlt noch von der Liste. Die Overlock ist zickig und das dämpft etwas die Motivation. Am anderen Ende der Stadt gibt es wohl noch eine Inspektionsmöglichkeit, dass wird demnächst ausgetestet.

Nachdem die Frühlingspläne so gut liefen, gab es ein wenig Stoffnachschub. Dunkelblaue Nadelstreifen für einen Hosenrock, Viskoseblumen für ein Oberteil, ein recht dünner knallpinker Viskosestrick für ein ärmelloses Top und Zebras für die Jüngste. Außerdem sollte ich noch schwarzen Sweat jagen, Sohn 1 hat eine Bestellung aufgegeben.

Januar:

  • ca. 7,3 m vernäht
  • ca. 5 m aussortiert

Februar:

  • ca. 2,6 m vernäht

März:

  • ca.  10 m gekauft/geschenkt
  • ca. 5,2 m vernäht

April:

  • 1 m gekauft
  • ca. 10,7 m vernäht

Mai bisher:

  • 4,1 m gekauft, wobei vereinzelt projektbezogene Bündchenstoffe (bzw. die Reste davon) nicht mitzählen
  • ca. 3,7 m vernäht
  • geplant und zugeschnitten: zwei T-Shirts, ein Pullover und eine Leggings fürs Tochterkind (so die Overlock mitmacht)
  • geplant: grünes Leo-Shirt

Insgesamt läuft die Stoffdiät also ganz gut. Gerade einige der älteren Stoffe oder kleinere Stoffreste kann ich im Moment noch gut für die Kinder verwenden. Auf der anderen Seite führen die Stoffe für Kinderprojekte auch wieder zu Vorräten. Bei den Kinderstoffen habe ich allerdings so langsam mein Ziel erreicht, die Motivstoffe zu reduzieren. Die verbliebenen Stoffe sind noch eine Weile für die Jüngste geeignet, so dass dieser Vorrat gut ausgeschlichen werden kann. Bei dem inzwischen riesigen Angebot an schönen Kinderstoffen kann anschließend rein projektbezogen eingekauft werden bzw. wenn wieder jahreszeit- bzw. wachstumsbedingte Nähpläne aufgestellt werden.

Für weitere Dritte nähe ich eigentlich selten. Sporadisch gibt es mal genähte Geschenke für besondere Gelegenheiten. Es macht einfach viel mehr Spass, wenn ich nach eigenem Gutdünken vor mich hin nähen kann.

Die anderen Mitstreiter waren auch nicht untätig und versammeln sich wie immer bei Frau Küstensocke.




Zwischenstand der Frühlingsnähpläne

Die Frühlingsgarderobe wächst, wenn auch langsam. Mit all dem normalen Terminwahnsinn ist mir nach geruhsamen Arbeiten. Schließlich geht es vor allem darum, ganz entspannt etwas Schönes zu nähen, statt sich selbst in der Freizeit noch künstlich unter Druck zu setzen.

Der aktuelle Zwischenstand sieht daher wie folgt aus:

  • Das Trägerkleid (Caro, LMV 1/19) ist zugeschnitten und teilweise zusammengenäht. Da ich mir nicht sicher war, ob ich den schlussendlich ausgewählten kontrastfarbenen Träger wirklich will und ob direkt das Kleid gefüttert werden soll, liegt die Kombi neben dem Nähtisch zur Entscheidungsfindung. Besser als hinterher alles wieder aufzutrennen. Der Stoff fällt deutlich weicher, als der Stoff im Heft, insofern bin ich auf die erste Anprobe gespannt. Daran geht es nächste Woche weiter.
  • In der Zwischenzeit wurde die mintfarbene Culotte (Ottobre 5/16), die als Ufo hier schlummerte, bis auf den Verschluss fertig. Tendenziell wird es einen unsichtbaren Haken geben statt der vorgesehenen Knöpfe.
  • Passend zur Culotte wurde spontan noch ein weiß-blaues Ringelshirt aus einem Viskosejersey dazwischen geschoben, der gerade so reichte. Das Shirt muss noch versäubert werden, der untere Saum wird wahrscheinlich probehalber unversäubert bleiben. Somit könnte beides am Freitag fertig werden.
  • Am Wochenende schreien die aktuellen Temperaturen danach, den Sweat zu verarbeiten. Einige Schnitte wären im Haus u. a. auch recht aktuelle aus der Ottobre mit bauschigeren Armen. Da ist noch keiner festgelegt.
  • Der Baumwollsatin wird ein relativ weiter Hosenrock aus der LMV werden. Schnitt ist ausgetestet, da war die Hose am Bund in der hinteren Mitte etwas zu weit, dass kann aber leicht rausgenommen werden. Das wird erst nach Ostern realisierbar sein.
  • Das Leo-Shirt darf sich anschließen, ein etwas flotteres Projekt zur Aufmunterung 🙂

Drumherum entsteht neue Kleidung für das Tochterkind. Mit dem Ringelshirt sind gerade drei T-Shirts mit der Overlock bearbeitet wurden. Die Säume werden schrittweise die nächsten Tage ergänzt und die Vorderseite markiert, um das Anziehen zu erleichtern. Demnächst sind noch 1 Pullover und Schlafanzüge wünschenswert für die Übergangszeit. Der Rest wird mit Kaufkleidung, sei es vom Flohmarkt oder neu, aufgefüllt.

Alles in allem klingt das für April und Mai umsetzbar, so dass Zeit für Reparatur- bzw. die Ufo-Kiste übrig bleiben könnte.


MMM – Braun an Ultraviolett

Heutiges Büro-Outfit: Leicht assymetrischer Fake-Wickelrock zu violettem Kaufpullover mit passenden Stiefeletten, fliederfarbenen Blumenohrringen und leicht getönter Feinstrumpfhose (hilft hervorragend gegen Käsebeine).

Der Schnitt für den Rock basiert auf Modell 21 aus der Sabrina Women 3/2012, welches aufgrund der vielen Abnäher hervorragend sitzt. Lediglich eine Hohlkreuanpassung war erforderlich. Ergänzt wurde das Fake-Wickelvorderteil und statt des Godet in der hinteren Mitte, der je nach Stoffqualität wie ein Entenbürzel aussehen kann, gab es einen einfachen Gehschlitz. Als Futterschnitt wurden einfach die Rockschnittteile verwendet.

wickelrock_19-04-03

Der Stoff ist ein Stretch-Flanell mit hohem Wollanteil in einem nichtssagenden mittelbraun. Den Stoff hatte ich vor Jahren bei einer Rabattaktion online gekauft. Seitdem liegt er uninspirierend im Schrank. Allerdings dürfte er aufgrund der Farbe recht kombinationsfreudig sein, so dass ich mich ein wenig dazu genötigt habe, den Stoff für diesen Rock endlich zu verwenden. Mit dem violett gefällt er mich schon mal ganz gut und demnächst werden noch ein paar andere Kombinationen insbesondere auch mit flacheren Schuhen ausprobiert.

wickelrock_19-04-03_detail

Hier sieht man mal das Vorderteil mit den sechs Abnähern und der riesengroßen aufgesetzten Tasche etwas besser. Die Knöpfe sind aus dem Vorrat. Leider nur als Paar vorhanden, aber nach Kurzwarenjagd war mir gerade nicht.

 

Mit dem Schnitt verlinke ich mich seit langem mal wieder zum MeMadeMittwoch.

 

 


Frühlingspläne

und pluff, mit einem Mal ist Frühling und das Grün ist über Nacht aus seinem Winterschlaf geschossen. Da regt sich die Nähmotivation wieder, die mit dem Umzug etwas eingeschlafen war. Den Start machte die letzten Wochen ein paar Kindersachen: Kurze Hosen für die Jüngste (gleichfalls geschossen), die vorerst noch über Strumpfhosen angezogen werden können, neue Pullover und Leggings.

frühling_anemone

Mir selbst ist auch nach Farbe. Nennt es Frühlingsfreude oder Power Suiting, ich brauche etwas Farbe, um mich bei allem beruflichen Stress und dem privaten Pensum aufzubauen und zu erfreuen. Eigentlich dachte ich ja, dass ich im Moment schon ganz gut stehe mit dem Stressniveau und der Stressbewältigung (alles eine Frage vom Ausgangspunkt), aber der letzte Workshop zur Stärkung der Gesundheitskompetenz hat mich des besseren belehrt. Kurze Rede, langer Sinn…auf dem Nähtisch stapeln sich Farbtupfer.

stoffe_frühling

Wunsch wäre

  • ein T-Shirt aus grünem Baumwolljersey
  • ein Shirt aus beerenfarbenem Viskosejersey
  • ein Kleid oder Pullover aus himbeerfarbenem Sweat
  • eine Culotte aus einem korallfarbenem Baumwollsatin
  • und evt. ein Trägerkleid aus einem hellbraunem, ganz weichem Fischgrat

Die Projekte würden sich sehr hübsch in die bestehende Garderobe einfügen und lassen sich vom Aufwand her die nächsten Wochen gut schrittweise nähen.

Drei der Stoffe sind aus dem Vorrat. Der soll dieses Jahr weiter umgewälzt und verkleinert werden. Deswegen werden dieses Jahr wieder gezielt Stoffe verarbeitet, die schon länger lagern. Aktuell ist ein Gartenpullover aus größeren Strickstoff- und Nickyresten in den letzten Zügen. Damit liegt die Bilanz für das erste Quartal trotz Neukäufen bei erfreulichen -11 m.

 

verlinkt zu Frau Küstensocke