Ast besetzt mit grünem Moos und graublauen Flechten

Brauchst Du ein Nnnnnn?

Ein N?
Pssst! Genau! Für die Frühlingspost.

Auewaldboden

Hier ist jedenfalls keins. Von Frühling ist auch noch nicht viel zu sehen.

Waldweg im Vorfrühling

Aber hier: Zumindest Bärlauch und Aronstab treiben aus und der Knoblauchduft kriecht durch den Wald.

Austrieb Aronstab
Austrieb Bärlauch
Bärlauchteppich

Vielleicht versteckt sich ja hier unser Buchstabe? Jeder hat nur Augen für seine eigenen Bäume.

Bäume im Vorfrühling
Bäume im Vorfrühling
Kinder beim Baumstammbalancieren
Ast besetzt mit grünem Moos und graublauen Flechten
Kinder klettern im Wald

Erste Ideen für die Post sind im Kritzelheft skizziert und warten auf Erprobung. Aber die ist bis zum April geheim, sonst wäre der Brief keine Überraschung.

Mehr Schaffenswütige wie immer beim creadienstag.



Am Ende des Niemandslandes

So langsam tauchen wir aus dem Umzugschaos wieder auf. Monatelang fühlte sich an wie ein Leben zwischen den Welten. Viele lose Fadenenden, die noch Aufmerksamkeit verlangten. Notwendiges Ausmisten. Packen, Malern im laufenden Betrieb. Zögernd mit Zukunftsplänen. Warten. Unterbrochen von vielen Krankheitseinlagen aller Beteiligten. Immer nur Kleinkram, aber auf Dauer sehr zermürbend.

Aufgrund einer Verkettung verschiedener Umstände durften anfangs nur die Möbel in einen Teil der Wohnung, während wir vier Tage ohne Wohnung auszuharren hatten und unser entspannt geplanter Möbelaufbau und Kistenauspack-Plan ein wenig durcheinander geriet.

Langsames Ankommen. Erstes Anzeichen: Ein Intermezzo im Art Journal. Passend zum Thema.

artjournal_neue_abenteuer

Ursprünglich ein Versuch mit Rollstempeln die Seite zu gestalten. Diese dienten letztendlich nur als Farbinspiration gemeinsam mit dem Foto. Orange und Rot, unbewusst passend zum Thema.


Gnihihi – ich werde organisiert

So richtig mit Ordnung und PLN *lol* Zumindest ich der Nähtisch immer noch hübsch aufgeräumt mit nur dem aktuellen Projekt auf dem Schreibtisch und es wurden einige Projekte fertiggenäht. Zur Zusammenfassung meiner Zettelwirtschaft wird alles in einem Journal zusammengefasst. In diesem Fall eine Mischung aus Inspirationssammlung, Junk Journal und Ideen- und Ergebnisprotokoll.

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Die Basis ist ein Kalender von 2011, den ich ungenutzt 2012 adoptierte für alle möglichen Notizen. Diese werden nun übermalt, überklebt und mit Fotos, Skizzen, Stoffschnipselchen gefüllt. So behalte ich hoffentlich besser den Überblick.

Zugegebenermaßen, es hilft auch, den Kopf von anderen organisatorischen Problemen frei zu bekommen, die mit dem Familienumzug anstehen. Ein hoch auf Städte, die mir Ihren Betreuungsplätzen nicht dem Bedarf abdecken. Glücklicherweise sind beide jetzt untergebracht und meine Wenigkeit muss nur einen Monat mit Wochenendarbeit und ähnlichen Verrenkungen überbrücken. Darauf erstmal ein fröhliches Kinderstoffekisten leernähen.


Art Journal – Winternacht

Sterne leuchten
Flocken funkeln
Draußen ist es knisternd still

Rauhbereift sind alle Zweiglein
Schlafhöhlen im Schnee versteckt
Pfoten trippeln durch den Wald
Horchen in die Winternacht

artjournal_winter

Tuschestift, Bleistift 3B, Buntstifte


Art Journal – Kürbisfest

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Mit dem Zug an großen Kürbisfeldern vorbeigerauscht. Nebelregen, Nieseltropfen, verblassendes Grün, leuchtend orangene Punkte. Schönheit in Vergänglichkeit.
Kürbisgesichter mit Lichtern als Erinnerung. Warmer Bauch mit Auflauf.

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  • Zeitungs- und Verpackungspapier,
  • schwarze und orangene Resteschnipsel,
  • viel Acrylfarbe,
  • Sharpie,
  • Bleistift

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