Sommerurlaub mit Kindern – Harz I

Für den Sommerurlaub waren dieses Jahr Berge gewünscht. Das übliche Wunschkonzert mit schöner Umgebung, wandertauglich und trotzdem mit Alternativzielen sowie in angemessener Entfernung. Die Entscheidung fiel dieses Jahr auf den Oberharz (eine Woche vor der Sintflut).

Harzurlaub (66) Brockenwanderung

Einen der sonnigeren Tage nutzten wir für die Wanderung zum Brocken, allerdings nicht die kurze Strecke sondern die landschaftlich reizvollere von Torfhaus aus durch moorige Landschaften und „Silberwald“. Die Existenz verdankt der Wald einem Sturmschaden. Aufgrund einer geplanten Ausweisung als Nationalpark entschied man sich für eine selbstgesteuerte Erneuerung anstelle einer Wiederaufforstung. Das führte zu einem relativ großen Schaden durch Borkenkäfer aber andererseits kann man die natürliche Regeneration wunderschön beobachten. Grundsätzlich bevorzugen wir die naturnahen Wanderwege. Der befestigte Weg entlang der Dampflok war auch noch sehr angenehm, mit Tümpelchen, Mini-Bächen und Heidelbeeren gesäumt. Lediglich auf die Asphaltstraße auf dem letzten Kilometer, auf der alle Wanderströme zusammenkommen hätten wir gern verzichtet.

Geschätzte neunzehn Kilometer war unser Wanderweg mit einem Schlenker ums Moor herum lang. Die Jüngste ließ sich dabei in der Rückentrage kutschieren.

Für kürzere, naturnahe Strecken wären um und im Torfhausmoor einige Wanderwege verfügbar, die auch verschiedene Landschaftseinblicke ermöglichen. Oder man schont die Füße und genießt die Landschaft von der Dampflok aus. Vor den Preisen der Brockenbahn sei allerdings gewarnt. Östlicher, in Richtung Wernigerode, wird es günstiger.

Harzurlaub (67) BrockenwanderungHarzurlaub (68) BrockenwanderungHarzurlaub (78) BrockenwanderungHarzurlaub (73) BrockenwanderungHarzurlaub (83) BrockenwanderungHarzurlaub (86) Brockenwanderung

verlinkt zum Naturdonnerstag


Essecke im Garten

Die Neugestaltung der Gierschecke schreitet langsamst voran, dafür finden sich immer wieder schöne Momente zum Innehalten. Wie die aufgedeckte Essecke, in der fein säuberlich unsere Kirschkerne sowie Haselnüsse und Walnüsse aus der Umgebung zusammengetragen wurden.

Diese Ecke hier musste leider erstmal weichen, aber im Wildgarten gibt es genug Versteckmöglichkeiten, so dass es uns nicht krumm genommen wurde. Erst vorgestern hat sich die Maus unter dem blühenden Brokkoli im Astwerk des Hochbeetes verkrochen und mir ihr Hinterteil präsentiert. Schön rotbraun mit schwarzem Strich – normalerweise höre ich sie immer nur huschen. Könnte also eine Brandmaus sein. In besagtem Hochbeet befindet sich in Bodennähe eine ebensolche Essecke. Sehr praktisch, wenn die heruntergefallenen Kirschen so schön säuberlich aufgeräumt werden 😉

Und falls jemanden der blühende Brokkoli irritiert: Der wurde so stark angefressen, dass die Ernte wegen Frassschäden ausfiel und es sollten wenigstens Dritte etwas von der Pflanze haben. Die Insekten hats gefreut und die gefrässigen Raupen.

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verlinkt zum wunderbaren Naturdonnerstag


Umweltbewußtsein für Kinder – Feldwespen

Für neugierige Kinder, die die Welt erkunden, gibt es so viel zu entdecken und so viele Fragen zu beantworten.Die bewußte Wahrnehmung ihrer Umgebung und der Zusammenhänge bildet die Voraussetzung für einen sorgsamen Umgang mit ihr. Manchmal ergeben sich Themenkomplexe, zu denen man sich ein wenig vorbereiten kann, um all die Fragen beantworten zu können: Vereinfacht für 5- bis 6-jährige und ganz ohne Anspruch auf Vollständigkeit.


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Verlassenes Wespennest und vorgefundene, auf dem Boden liegende Larven, zum Schaubild arrangiert Januar 2016

Wespen sind nicht gleich Wespen. Diese Erfahrung haben 2015 die Jungs machen dürfen, als sie mit Feldwespen ihr Gartenhaus teilen durften. Die Koexistenz war sehr friedlich. Allerdings wurde das Nest gegen zu neugieriges Bestaunen durch ein dünnes Tuch abgeschirmt. Währenddessen war die Gemeine Wespe bei ihren gelgentlichen Essensbesuchen kein gern gelittener Gast.

Aber zurück zu „unseren“ Feldwespen, die wir als Haus-Feldwespe identifiziert haben. Feldwespen kann man im Flug sehr gut an den langen, weit herunter hängenden Beinen erkennen. Sie tragen wie Gemeine Wespen gelb-schwarze Streifen als Warnung. Sie sind mittlerweile in ganz Deutschland heimisch.

Wespen gehören wie Bienen und Hummeln zu den Hautflüglern. Es gibt einzeln lebende und staatenbildende Völker.

Nestbau

Die Haus-Feldwespe gründet ihr kleines Volk in Nestern aus papierähnlichem Material aus zerkauten Holz- und Plfanzenfasern. Sie bevorzugt warme, geschützte Stellen und ist auch in Menschennähe oft anzutreffen. Mit dem Nestbau beginnt die Königin im April. Manchmal arbeiten auch einige Königinnen zusammen an einem Nest, dann werden aber nur die Eier der Alpha-Königin (der Chefin) ausgebrütet.

Das Nest wird an einem kleinen Stiel gebaut, so lässt sich das Nest gut z. B. gegen Ameisen verteidigen. Das funktioniert ähnlich wie eine schmale Brücke zum einzigen Eingang einer Burg. Nach und nach wird das Nest immer weiter vergrößert. Allerdings werden die Nester der Haus-Feldwespe nicht sehr groß. Unseres erreichte einenDurchmesser von etwa 4 cm. Eine schützende Hülle (Mantel) wird nicht gebaut.

Entwicklung

In die einzelnen Waben werden die winzigen Eier gelegt. Daraus schlüpfen nach einigen Tagen die Larven. Diese sehen wie weiße Raupen aus. Am Anfang müssen sich die Larven noch mit einem Saft in der Wabe festkleben. Später sind sie dick genug, um ohne Hilfe stecken zu bleiben. Gefüttert werden sie mit zerkauten Fleischbröckchen. Wieder nach einigen Tagen bis zwei Wochen sind die Larven groß und verpuppen sich mit einem weißen Gespinst. In der Verpuppung verwandeln sich die Larven in die ausgewachsenen Wespen, bevor sie schlüpfen.

Nest zu Beginn mit nur einer Königin. In den Waben sind schon die ersten Larven zu sehen.

Damit es nie zu warm oder zu kalt ist, können die Feldwespen die Temperatur des Nestes regulieren. Gegen Hitze wird Wasser auf das Nest gespuckt und mit dem Flügeln befächert. So kühlt das Nest aus, wie beim Herumsitzen mit nasser Haut nach dem Baden. Zum Heizen zittern die Wespen mit ihren Muskeln. Das erzeugt Wärme, so wie uns beim Rennen warm wird.

Im September sterben alle Tiere. Nur die neu geschlüpften Königinnen überwintern an einer geschützten Stelle, um im nächsten Jahr ein neues Volk zu gründen

Größeres Nest. Inzwischen wird die Königin durch Arbeiterinnen unterstützt. In einigen Zellen sind verpuppte Larven zu erkennen. 

Wir sind gespannt, ob die Wespen nächstes Jahr wiederkommen. Sie sind eigentlich relativ standorttreu. Es wird jedoch jedes Jahr ein neues Nest gebaut. So müssen wir keine Gewissensbisse haben, wenn wir uns das alte Nest als Anschauungsmaterial ins Haus holen.

weiterführende Links:

 

Mit Schaubild verlinkt zum creadienstag.


Blumenstrauß mit Dahlien, Salbei, Agastache, viel Grün

Blumen am Freitag

Der Garten erfreut noch mit täglichen, farbenfrohen Ermunterungen zu Entspannen und der Alltagshektik kurz zu Entfliehen. Derzeit in schönsten Beerentönen.

Blumenstrauß mit Dahlien, Salbei, Agastache und viel Grün

Bunt zusammengewürfelt vereinen sich: Dahlie, Knöterich, Agastache, verschiedene Salbei, Hibiskus, Cosmea, Echinacea, Zinie, Wicke, Kapuzinerkresse und das Grün von Goldrute, Brombeer und Storchschnabel.

Blumenstrauß mit Dahlien, Salbei, Agastache, viel Grün

verlinkt zum Friday Flowerday


Männchen Mauerbiene

Umweltbewußtsein für Kinder – Bienenkunde III

Für neugierige Kinder, die die Welt erkunden, gibt es so viel zu entdecken und so viele Fragen zu beantworten.Die bewußte Wahrnehmung ihrer Umgebung und der Zusammenhänge bildet die Voraussetzung für einen sorgsamen Umgang mit ihr. Manchmal ergeben sich Themenkomplexe, zu denen man sich ein wenig vorbereiten kann, um all die Fragen beantworten zu können: Vereinfacht für 5- bis 6-jährige und ganz ohne Anspruch auf Vollständigkeit.


Häuserbau von Solitärbienen Bienen haben nicht immer Häuser. Aber für die Larven werden einzelne Nisthöhle gebaut.

Experiment: Bau einer Nisthöhle Der Nachwuchs der Bienen benötigt einen Essensvorrat, da sie erst nach ihrer Verpuppung die Höhle verlässt. Sie braucht den Pollen von etwa 30 Blüten ganz für sich allein. Da eine Blüte von vielen Insekten besucht wird, bekommt jeder nur ein wenig Pollen. Deswegen muss die Biene ein bißchen Pollen von über 70 Blüten sammeln. Zu jedem Pollenvorrat wird ein Ei gelegt. Daraus schlüpft später eine Larve. Zum Schluss wird die Nisthöhle verschlossen. Einige Bienen nehmen dafür Erde. Die wird nass gemacht und mit dem Matsch die Höhle zugemauert. Die Biene braucht für die Nisthöhle für ein Ei meist einen ganzen Tag.

unbekannte Biene

Entwicklung von Solitärbienen

Männchen Mauerbiene

Männchen der Mauerbiene wartet am Eingang einer Nisthöhle auf ein Weibchen

 

Paarung der Mauerbienen

Paarung der Mauerbienen

Honigbienen ­­­Die Honigbienen brauchen für den Winter einen geschützten Platz. ­­­Dort wird ein kleines Nest mit einem kleinen Flugloch gebaut.

  • Bauen in ihrem Nest Waben aus Wachs.
  • Das Wachs schwitzen sie aus Bauchringen aus.
  • In die Waben wird Honig gespeichert oder Eier zusammen mit Futtersaft gelegt.
  • Die Arbeit wird aufgeteilt
    • Die Königin legt die Eier für neue Bienen.
    • Arbeiter sammeln Nahrung, kümmern sich um die Larven und schützen das Nest.
    • Die Larven werden am Anfang von Arbeitern mit ausgespucktem Futtersaft gefüttert.
    • Die Königin wird immer von Arbeitern mit dem ausgespuckten Futtersaft gefüttert.
  • Im Frühling wird das Nest saubergemacht.
  • Bienen können nicht reden. Deswegen nutzen sie Duftstoffe zum markieren und unterhalten sich über Tänze miteinander.
Weiden-Sandbiene

Weiden-Sandbiene (beide Bilder)

Weiden-Sandbiene

Was machen Bienen sonst so? Bienen sind wichtig, damit die Pflanzen Samen und Früchte bilden können. Ohne Bienen gäbe es daher viel weniger Obst und Blumen.

Experiment: Wir sind Bienen. Es werden mindestens 3 Blüten von einer Pflanze benötigt. Gut geeignet sind Pflanzen mit auffälligen Blüten, auffälligen Samen und schneller Samenbildung wie Bohnen oder Kapuzinerkresse.

  • Als Bienenpinsel wird der Pollen von einer Blüte auf die nächste übertragen. Die Blüte wird anschließend gut in eine Papiertüte eingepackt. Aber am Strauch gelassen!
  • Eine Blüte wird ohne Bestäuben in eine Tüte eingebunden. Die Blüte sollte noch geschlossen sein, damit sie noch nicht von Insekten besucht werden kann.
  • Die Tüten müssen markiert werden, um sie hinterher unterscheiden zu können.
  • Nach einigen Wochen kann kontrolliert werden, welche Blüte Samen ausgebildet hat. Ein sichtbarer Samenansatz reicht aus. Die Samen müssen zur Kontrolle noch nicht ausgereift sein.

Mauerbienen-Männchen warten vor den Nisthöhlen

Wie können wir Bienen unterstützen?  

Nahrung:

  • Viele verschiedene Pflanzen wachsen und blühen lassen, die über das ganze Jahr als Nahrung dienen (Nektar für die Erwachsenen, Pollen für die Larven). Geeignete Pflanzen sind z. B. Klee, Goldrute, Löwenzahn, Kamille, Kornblume, Klatschmohn, Ringelblumen, Glockenblumen, Distelarten (auch Edeldisteln), Flockenblume, Sonnenblume, Sonnenbraut, Zierquitten, Weiden, Kräuterpflanzen, Astern,Beerenpflanzen, Fette Henne, Efeu …  Ungefüllte Blüten sind besser geeignet.
  • Die Nahrungspflanzen können auch zwischen Bäumen und Sträuchern wachsen oder als wilde Wiese.
  • Nur wenig Dünger verwenden, da er die Art der wachsenden Pflanzen verändert und damit das Nahrungsangebot. Einige Pflanzen benötigen zum Wachsen nämlich Erde ohne Dünger.

Zuhause:

  • Bienenwohnungen in Ruhe lassen, dass heißt nicht alle Brachflächen, Trockenmauern und Steinhaufen dürfen weggeräumt werden.
  • Nistplätze für die verschiedensten Arten schaffen.

Gesundheit:

  • Genau überlegen, welche Mittel gegen Pflanzenkrankheiten und Pflanzenschädlinge eingesetzt werden. Einige davon sind giftig für Bienen. Es sollte möglichst kein Gift verwendet werden.

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Quellen (Auswahl – Internetquellen zuletzt besucht am 27.02.15)

Zeichnung Insekt

Bienenkunde Teil I findet sich hier
Bienenkunde Teil II findet sich hier


Biene? auf Futtersuche

Umweltbewußtsein für Kinder – Bienenkunde II

Für neugierige Kinder, die die Welt erkunden, gibt es so viel zu entdecken und so viele Fragen zu beantworten.Die bewußte Wahrnehmung ihrer Umgebung und der Zusammenhänge bildet die Voraussetzung für einen sorgsamen Umgang mit ihr. Manchmal ergeben sich Themenkomplexe, zu denen man sich ein wenig vorbereiten kann, um all die Fragen beantworten zu können: Vereinfacht für 5- bis 6-jährige und ganz ohne Anspruch auf Vollständigkeit.


Biene? auf Futtersuche

Was essen Bienen?

  • Die meisten Bienen essen Nektar und Pollen.
  • Einige Bienen sammeln ihre Nahrung bei fast allen Pflanzen. Sie haben trotzdem Lieblingspflanzen.
  • Andere Bienen essen nur von einer einzigen Pflanzenart. Ohne diese Pflanze können diese Bienen nicht leben.
    • Natterkopf-Mauerbiene: isst nur vom Natterkopf
    • Schenkelbienen sammeln nur am Gilbweiderich

 Was isst eine Larve?

  • Pollenvorrat oder Nektarvorrat in Eizelle

 Müssen Bienen trinken?

  • Nein

Pollensammeln:

  • Blütenstaub (Pollen) enthält viel Eiweiß, Fett und Vitamine. Er ist sehr wichtig zum Wachsen.
  • Der Pollen wird mit den Beinen, dem Bauch oder dem Mund geerntet. Anschließend putzt sich die Biene und sammelt den Pollen an einer Stelle. So entstehen z. B. die gelben Hosen der Bienen. Am Zielort wird der Pollen abgestreift.

Nektarsammeln:

  • Nektar ist Zuckerwasser. Die Biene braucht den Nektar zum Fliegen. Ohne ihn erstarren die Bienen an kalten Tagen und können sich kein Essen mehr sammeln.
  • Der Nektar wird mit dem Saugrüssel gesammelt. Die Rüssel sind unterschiedlich lang. Daher können die Bienen mit kurzen Rüsseln nicht an jeder Blüte trinken.
    • Maskenbiene: 1 mm Rüssellänge
    • Honigbiene: 6,5 mm Rüssellänge
    • Gartenhummel: 16-21 mm Rüssellänge
  • Wenn der Rüssel nicht reicht, wird manchmal die Blüte außen kaputt gebissen.

Honig

  • Honig entsteht aus Nektar und anderen süßen Säften von Pflanzen oder auch von Läusen.
  • Der Nektar und die Säfte werden aufgesaugt und zum Bienenstock gebracht. Am Bienenstock wird der Nektar oder Saft an andere Arbeitsbienen übergeben, die ihn zu den Waben bringen.
  • Dort wird die Nahrung gespeichert und muss reifen.
  • Mit der Zeit verliert der Honig Wasser und wird dickflüssig.
  • Reifer Honig wird mit einem Wachsdeckel verschlossen.
Löwenzahn als Nahrungsquelle

Biene am Löwenzahn – vermutlich Maskenbiene

Experiment: Nahrungssammeln  

Pollensammeln:

  • mit Pinsel oder Wattestäbchen
  • geeignete Blumen: alle Blüten mit reichlich Blütenstaub wie Hasel, Mohn, Ranunkel, Lilien, ungefüllte Rosen, Disteln

Nektarsammeln:

  • Blüten aussaugen z. B. Taubnessel, Rotklee

Honig:

  • Probieren verschiedener Honigsorten
  • Honig aus Waben essen

Fragen

  • Wie schmeckt es?
  • Gibt es Unterschiede?
  • Woher könnten die Unterschiede kommen?

Hier sind wir übrigens beim Versuch, eine Schmalbauchwespe (zur Abwechslung keine Biene) auf einer Kuhschelle zu fotografieren, um sie später identifizieren zu können. Leider mit mäßigem Erfolg, aber es ist ja nicht aller Tage abend.

Zusammen beim Fotografieren
das leider unscharfe Objekt des Fotografierversuches


Zeichnung InsektBienenkunde Teil I findet sich hier


Umweltbewußtsein für Kinder – Bienenkunde I

Für neugierige Kinder, die die Welt erkunden, gibt es so viel zu entdecken und so viele Fragen zu beantworten.Die bewußte Wahrnehmung ihrer Umgebung und der Zusammenhänge bildet die Voraussetzung für einen sorgsamen Umgang mit ihr.

Manchmal ergeben sich Themenkomplexe, zu denen man sich ein wenig vorbereiten kann, um all die Fragen beantworten zu können: Vereinfacht für 5- bis 6-jährige und ganz ohne Anspruch auf Vollständigkeit.


Derzeit beschäftigen wir uns derzeit dem Thema „Bienen“. Die gerade noch ausfliegenden Solitärbienen sowie die einzeln an den Blumen anzutreffenden sind sehr spannend. Ein summender Bienenstock dagegen wirkt aus der Nähe doch recht beängstigend für den Kleinen. Aber es gibt ja noch so viele andere Dinge zu Bienen zu entdecken.

Prinzipskizze - Biene, Draufsicht

  • Insekten
  • 1 Saugrüssel
  • 2 große Augen
  • 3 Mini-Augen oben auf dem Kopf
  • 4 Flügel
  • 6 Beine

Skizze - Staatenbildende Bienen
Staatenbildende Bienen

  • Leben zusammen.
  • Bauen ihr Haus gemeinsam.
  • Haben eine oder mehrere Königinnen.
  • Die Königin bleibt zu Hause und legt die Eier, aus denen neue Bienen schlüpfen.
  • Die anderen Bienen fliegen umher und sammeln Nahrung.
  • Diese Bienen schlafen in ihrem Nest.
  • Honigbienen machen Honig.
  • Zum Beispiel: Honigbienen, Hummeln

Skizze Solitärbiene
Solitärbienen

  • Leben alleine in ihrem eigenen Haus. Manchmal liegen aber ganz viele Häuser nebeneinander.
  • Bauen sich alleine ihr Haus.
  • Sind ihr eigener Chef.
  • Jede legt ihre eigenen Eier.
  • Jede muss allein ihr Essen für sich und ihren Nachwuchs sammeln.
  • Schlafen in ihrem Nest, in Höhlen oder in Blüten.
  • Machen keinen Honig.
  • Zum Beispiel: Mauerbienen

Zeichnung Insekt