Wandschmuck – Schmuckwand

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Man nehme eine leere Wand im Schlafzimmer, die nach Farbe ruft. Man nehme außerdem die Suche nach einer Aufbewahrung für die schmückenden Neuerwerbungen, die nicht mehr in die bestehenden Schachteln passen. Was liegt da näher als beides miteinander zu verbinden. Voilà, da ist der neue Wandschmuck!

Nun habe ich auch allen Schätze vor Augen und in Reichweite statt in der Schublade. Das hilft ungemein. Schließlich habe ich morgens  als notorischer Morgenmuffel zwischen Kaffee, anzutreibenden Kindern, Säugling und Schulfrühstücksbvorbereitung nicht viel Muse zum Stylen.

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Gebaut aus allen möglichen Materialien, die sich hier fanden. Wiederverwerteten Bilderrahmen, Pappschachteln, MDF-Platte, Tonkarton, Pappe, Korken, Pappdosen, Pappringen, Samtresten, Bändern, diversen Papieren inkl. Zeitungsausschnitten und Postkarten, beschichtetem Draht, Acrylfarbe und Geschenkband. Einige der Rahmen sind aus Pappe bzw. Tonkarton geschichtet, um sie aus den Materialien in der passenden Größe zu erhalten.

Die Aufhängungen für die Ohrclips sind aus Draht gedreht. So können die Clips seitlich eingehangen werden. Platz für neue Bilder oder neuen Schmuck ist auch noch vorhanden.

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Und wie bewart ihr euren Schmuck auf?

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verlinkt zum creadienstag

Kunst am Elefant…

… oder doch eher nicht? Ich grübel immer noch ein wenig. Egal, Schwiegermama fand ihn klasse und hat sich somit für ihr Geburtstagsgeschenk dieses Jahr entschieden.


Elefantenanhänger in Sterling-Silber, ganz alleine hinverwurschtelt

Neues von der Brosche

Das Krönchen ist fertig 🙂 Welch Gefussel! Die unterste Ebene soll runder werden, da gibt es schon mal den Rahmen, der noch gefüllt werden muss (siehe unten). Aaaaber, man könnte fast drüber nachdenken alles miteinander zu verbinden (also auch die eigentlich zu ersetzende spitzige untere Ebene). Mal sehen, was die Empfängerin dazu sagt.

Kleine Schmuckwerkstatt

Das schöne Wetter des Wochenendes habe ich ausgenutzt, um den kleinen Nager mit seiner Oma in den Park zu schicken und mich in der Werkstatt beim Goldschmiedekurs zu verbarrikadieren. Ich könnte ja sonst Sonne abbekommen und mir meine Kellerbräune ruinieren. *brrr*


Entstanden ist ein Ring aus Sterlingsilber mit angeschmolzener Oberfläche. Die restliche Zeit wurde für Spielereien mit Draht genutzt, um ein wenig mit filigraneren Strukturen zu experimentieren. Erst einmal musste der Draht gezogen werden und er ward länger und länger. Leider nicht so dünn wie ich ihn gern gehabt hätte, da das Zieheisen nur bis etwa 0,23 mm Durchmesser herunter ging. Der Draht wurde 2fach verdrillt, so dass er etwas Stabilität und Spannung besitzt und dann in einem Rahmen unter Spannung eingesetzt und eingelötet.

Die Zeit verflog schnell … daher sind von dem Broschenmodell (ca. 4 cm) bisher erst 2 Ebenen entstanden. Im Zentrum fehlen noch einige Blütenstempel und diese müssten auch noch ein wenig kürzer ausfallen. Alle drei Stücke sind bisher noch nicht miteinander verbunden, aufopferungsvoll gereinigt, versäubert, gefeilt, poliert oder verpfuscht wurden.


Nun muss ich nach den Experimenten die Entwürfe noch etwas anpassen und mich nach dünnerem Draht umsehen. Einige Techniken aus diesem inspirierendem Büchlein werde ich vielleicht auch noch einarbeiten.


Liebe Milena, nicht von dem ungelenken groben Modell abschrecken lassen. Das wird noch filigraner 🙂

Wochenendauslese

Am Wochenende war ich mal wieder bei einem Goldschmiedekurs. Diesmal mit Schwerpunkt Oberflächengestaltung. Nachdem ich mein erstes Werkstück am Ende lädiert habe und mir hierfür noch eine Lösung einfallen lassen muss, hab ich doch noch ein zweites Werkstück angefangen. Tataaa!

Blattanhänger: Sterlingsilber, geprägt, mit Stahlwolle mattiert und die Kanten geglättet