Bitte melde Dich!

Chor: Wir suchen dringend ein neues Zuhause! Eins, in das wir viel besser reinpassen.

Blumenstoffe (1. Stimme): Gebt es zu, gebt es zu, zu der blassen Nase und den Käsebeinen unserer jetzigen Besitzerin passen wir einfach nicht.

Bestickter Stoff (2. Stimme): Wir wollen zu Heiheiheiheiheidiiiiiii.

Chor: Holt uns hier raus, vernäht uns geschwind, der Sommer kommt dann ganz bestimmt.

Bariton aus dem Hintergrund: Wir wollen auch. Jetzt und gleich. Die Jungs hier sind uns zu ruppig.

Crescendo: Gegen die Gebühr (leise: oder Lakritz), kommen wir – einzeln oder gesammelt – zu Dir (melde Dich jetzt).

1) Weißgrau-karierter Babycord: ca. 80 cm x Stoffbreite
2) Gewebter Stoff mit aufgestickten Blumen, mittlere Ware: ca. 90 cm x Stoffbreite
3) Blumen grau: ca. 1,5 m x Stoffbreite
4) Blumen grau-braun: ca. 2,5 m x Stoffbreite
5) Blumendruck hellbraun: etwas unter 1,5 m x Stoffbreite
6) lila Streifen (Baumwolle, mittlere Ware): ca. 1,5 x Stoffbreite

7) Roboter (mit Silberaufdruck): ca. 1 m x Stoffbreite
8) Tiere: Baumwolle mit Sturktur: ca. 40 cm x Stoffbreite
9) Taslan (auberginefarben): ca. 1m x Stoffbreite

10) und zu guter letzt für den nächsten Applikationsmarathon: ein Karton mit Jersey-Reste-Schnipseln

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Kissenschlacht

Dieses Kissen ist die letzten Wochen in meinem kleinen Eck entstanden. Als Grundlage diente „Loonscape“ von Charley Harper. Das ganze hat mich zeitweilig einiges an Geduld gekostet, weil einige Dinge sich nicht so einfach umsetzen ließen, wie gewünscht. Jetzt ist es endlich fertig und auf dem Weg zu meinem Tauschpartner.

loonscape

Stoffe: viele Kona Cotton Solids und einige Siebdruckstoffe von Umbrella Prints
Techniken: Paper Piecing und Needle Turn Applique

Was lange währt, sucht endlich ein neues Zuhause

Endlich, endlich. Mein erster Babyquilt ist fertig. Eigentlich müsste ich sagen: der Babyquilt, den ich zuerst mit Vlies, Vorder- und Rückseite richtig gequiltet habe. Zuerst mit einem zackigen Stippling, welches den Quilt jedoch steifer werden ließ als ich geplant hatte. Ich wollte eine richtig kuschelige Decke. Also musste neu angefangen werden und schließlich wurden nur einige wenige Quadrate im dritten Anlauf gequiltet. Es hätten nur noch wenige Handgriffe sowie das Binding erfordert, um in fertig zu stellen. Dann wurde er weggepackt wegen zu dickem Bauch (ja, so lange währt es schon), wegen Kleinkind, anderer Projekte, Vergessen, Umzug. Wie es halt immer passiert, wenn man angefangene Projekte irgendwo unterbuddelt und nicht zu Ende bringt. Letztens habe ich ihn jedoch ganz oben auf meinen Stapel gepackt und kann jetzt eine wunderschöne Decke bewundern.

babyquilt
Verarbeitet wurden nur hochwertige Baumwollstoffe. Die Stoffe auf der Rückseite sind sogar extra kuschelig (in grün und braun mit zur Vorderseite passenden Tiermotiven). Das Vlies ist ein ca. 1 cm dickes Polyestervlies von Freudenberg und somit problemlos in der Maschine waschbar und leicht zu trocknen. Größe: etwa 60 x 90 cm
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Da ja nun in diesem Hause gewiss kein Mangel an Decken herrscht (da sorgen die anderen WIPs schon dafür), würde ich diese gern vertauschen. Wer also ein liebevolles neues Zuhause bieten möchte, kann sich gern bei mir melden. Die E-Mail ist im Profil hinterlegt.

Taschenspielereien

Die Taschennähpläne wurden in die Tat umgesetzt. Diesmal musste Amy Butlers „Sophia Carry All“ Tasche für Experimente herhalten. Da die Tasche für den Goodie Bag Swap gedacht war, musste zuerst ein Probemodel her. Für das Probemodell durfte eine kräftiger rot-blauer Dekostoff die Arbeit versüßen. Pur sah dieser jedoch etwas langweilig aus, so dass ich die Vorderseite noch mit Plusterfarbe und einem schön altmodischen Font gestaltet habe (mit passendem Text für das Probemodel *grins*). Die Farbe ist zwar geringfügig unter meine Schablone gelaufen, aber alles in allem war das Experiment sehr erfolgreich.

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Die richtige Tasche wurde dann aus dunkelgrauem Leinen genäht und vor allem mit gelb abgesetzt. Das Innenleben ist andererseits fast ausschließlich quietschegelb. Ursprünglich war zwar eine andere Farbkombination geplant, aus Mangel an vernünftigen Einkaufsmöglichkeiten musste jedoch mein Vorratslager herhalten, welches eh zu selten benutzt wird. Grau-Gelb war eine der gewünschtenFarbkombinationen, für die ich das passende Material da hatte. Die Konstruktion der Falte und die Stabilisierung des Leinenstoffes hat mich am Ende mehr Nerven gekostet als die Details, welche ich für meinen Partner unterbringen wollte. Am Ende wurde die Tasche nur knapp fertig, so dass für große Foto-Shootings leider keine Zeit mehr blieb.

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Falls Ihr Euch selbst an dem Schnittmuster versuchen möchtet, hätte ich noch einige Anmerkungen für Euch:

  • Die Träger sind zumindest für meinen Geschmack relativ knapp, sofern die Handtasche über der Schulter getragen werden soll. Ich würde sie 10-20 cm verlängern. Die Tasche lässt sich allerdings auch sehr gut mit langem Trageriemen nähen (Schnittabwandlung nicht im Schnittmuster enthalten).
  • Stabilisiert habe ich mit aufbügelbarer Vlieseline. Für feste Dekostoffe reichte eine Lage H640 für einen vernünftigen Stand aus. Das weiche Leinen jedoch, sowie ähnlich weiche Stoffe, war relativ schwierig. Schlussendlich habe ich einen Dekostoff mit eingenäht, um den notwendigen Stand zu erhalten, ohne noch drei oder mehr Lagen Einlagen aufbügeln zum müssen.
  • Ansonsten war die Beschreibung gut, wenn ich auch manchmal auf dem Schlauch stand. Das liegt aber zum Großteil eher an der Nachtnäherei. Alle relevanten Schritte werden beschrieben und sind so ausführlich, dass man auch mit Grundkenntnissen und etwas Zeit die Tasche hinbekommen kann.

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Es weihnachtet sehr

Die letzte Zeit ist hinter den Kulissen einiges entstanden. Nicht alles wurde im hiesigen Chaos dokumentiert. Fast alles durfte, wie immer kurz vor Weihnachten, nicht gezeigt werden, bevor es nicht ein neues Zuhause gefunden hat. Wie diese Tilda-Figuren. Am besten gefallen mir die kleineren Pinguine, aus Resten eines eingelaufenen (da zu heiß gewaschenem) Schurwolle-Pullover. Die sehen richtig flauschig aus.

Außerdem ist ein Tischläufer aus einem wunderbaren, grauen Leinen-Baumwollgemisch entstanden. Die Grundidee war, den Stoff aufgrund der Webstruktur zu verwenden. Die Empfängerin mag nämlich Leinenstoffe. Passend zu Jahreszeit fanden sich ein paar Sterne und winterlich weiße Bäume auf dem Tischläufer wieder. Für etwas mehr Farbe mit rotem Garn handappliziert. Dazu gesellten sich Stoffservietten mit dem grauen Stoff als Rückseite und einem Baumwollstoff mit Geschenkboxen auf der Vorderseite sowie ein wenig Kleinkram.

Verpackt in einem Stoffbeutel zum Wenden, entweder ganz weihnachtlich oder schwerem Leinen mit „Restepatch“.

Bei uns gab es auch schon die ersten Bescherungen im kleinen Kreis, ganz gemütlich. Süßkram, eine neue Kuchenform nachdem die alte den Geist aufgibt. Bunte Stiftchen und Flavia de Lucre (sehr schräg) für mich. Langweilige Socken für den Herrn des Hauses. Handgestrickt und in den letzten Monaten gegen diverse Näharbeiten wie den Julie-Taschen eingetauscht. Bin postwendend für verrückt erklärt wurden und mit einer Ehrenmedaille ausgezeichnet wurden.

Stoffliches

An meinem Geburtstag gab es viele Briefe mit neuen Stoffen aus meinerGeburtstagswichtelrunde, die ich zum Entsetzen der schon angekommenen Familie auspackte. O-Ton: Was macht man denn mit sovielen Stoffen? Noch mehr????

Einer hatte sich versteckt und musste extra fotografiert werden.

Zugaben waren auch jede Menge dabei, unter anderem das schnuckeligste, kleinste Patchwork-Lineal, welchses ich bisher gesehen habe.

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Julie

Seit Tagen versuche ich erfolglos in einer ruhigen Minute diese Taschen zu fotografieren. Jetzt im Trubel, einen besseren Zeitpunkt scheint es im Moment nicht zu geben. Zwei Julies sind für einen Tausch gegen Gestricktes aus Wunschstoffen entstanden und ich habe glaube ich noch nie so oft meine Stoff-, Bänder- und sonstige Auswahl umgeändert wie bei diesen Taschen.

Einmal frisch und einmal etwas damenhafter. Bei der braunen Tasche habe ich mich an einer ungefüllten Paspel versucht. Allein das vernünftige Ausbügeln der Träger hat knapp eine Stunde beansprucht, da werde ich mir noch eine bessere Methode suchen müssen.