Häuslebau

Ausgangsbasis Sommer 2019, die ersten Bepflanzung wurde schon deutlich reduziert

Die Laube im Wildgarten sah schon lange nicht mehr gut aus. Nach meinen Informationen war schon der Vorvorbesitzer vor nun inzwischen knapp 30 Jahren am Überlegen, ob sie stehenbleiben soll. Zum Abreißen fand ich sie zu schade, auch wenn einige das als die vermeintlich schnellere Lösung empfahlen. Handwerker waren zu teuer (für die Hütte und meinen Geldbeutel, die Arbeit selbst wäre es wert gewesen). Für Reparaturarbeiten war jedoch erst dieses Jahr Zeit. Nun ja. Wie bei jeder Baumaßnahme musste erstmal das Baufeld freigeräumt werden. Dazu hatte ich mir ausgerechnet einige heiße Tage des Sommerurlaubs herausgepickt, genauso wie für die ersten Rückbauarbeiten.

Das Entfernen der Dachpappe kann starten. Die Rose und die Himbeere wurden dafür nochmal radikal im Vergleich zum Foto gekürzt

Von vorn sieht es doch gar nicht so schlimm aus, oder? Die Rückseite war weniger schön.

Wie immer bei solchen Baustellen gab es natürlich auch unschöne Überraschungen. Die Schalbretter waren größtenteils in sehr viel besserem Zustand als befürchtet. Dafür zeigten sich einige Stückelungen, die größtenteils noch von Luft und Liebe gehalten wurden. Auch einige Balken waren teilweise beschädigt und mussten angeschuht werden. Nebenbei wurden noch einige Balken verstärkt, um ein besseres Auflager für die Stöße der Schalungsbretter zu schaffen. Es war einiges an Sägearbeit gefragt, das gab Muskelkater. Selbst mit Hilfe zogen sich die Arbeiten länger als erwartet, bis endlich das Ende in Sicht war.

Die Laube hat neue und zahlreichere Regenrinnenhalter spendiert bekommen. Die verstellbaren, damit sie leichter im Garten justiert werden können. Außerdem gibt es jetzt Trauf- und Ortbleche, um die Langlebigkeit des Daches zu verbessern. Gedeckt ist es mit selbstklebenden Bitumenbahnen und Giebelwinkeln.

Zwischendrin immer schön abdecken bis wieder weitergearbeitet werden kann. Beim nächsten Mal wurde einfach eine große Gewebeplane drüber geschmissen und festgezurrt.

Ja, die Deckung ist nicht faltenfrei und die Umsetzung weist sicherlich noch einige Mängel auf. Aber es ist vollbracht und für mein erstes Dach bin ich ganz stolz auf mich. Die nächsten Jahre sollte es in der Laube trocken bleiben.

Der Bauschutt muss noch zur Deponie und es sind noch ein paar Pappstifte wiederzufinden. Üblicherweise tragen wir keine S3-Schuhe im Garten, da wäre es schön, wenn man nicht unversehens hineintritt.

Vorerst kann ich das Herbstwetter für die erste Wiederbepflanzung nutzen. Zwei Säulenäpfel werden in diesen Bereich ziehen und einige Blumenzwiebeln werden ergänzt. Die bisherigen Stauden müssen teilweise angepasst werden, da nicht alle die hiesige Trockenheit gut vertragen und die Himbeeren werden umgesiedelt. Wahrscheinlich werden die Lücken nächstes Jahr vor allem Einjährige gefüllt, bevor die Planung fertig wird.

Und natürlich ist nach der Baustelle vor der Baustelle und im nächsten Jahr sind schon der Anstrich und einige Ausbesserungarbeiten eingeplant.


Update Stoffdiät im Oktober

Es wird Zeit sich darüber Gedanken zu machen, wie die Stoffdiät läuft. Zur Erinnerung: Das Ziel war zum einen, dass der Stoffvorrat nicht anwächst und zum anderen Bestand und Neuzugänge in einem ausgewogenen Verhältnis zu verarbeiten.

Diesen Sommer ist nähtechnisch etwas mager ausgefallen. Im Juli wurden ganze 2,6 m vernäht, im Juli nichts und im September immerhin 0,5 m. Nach einem recht produktiven Jahresstart war erstmal die Luft raus.

Meine Nähmotivation kommt langsam wieder, was mehrere Gründe hat

  • Das allgemeine Alltagsstresslevel ist ein wenig gesunken.
  • Die Jüngste ist gewachsen und hat wieder Bedarf an neuer Kleidung. Die Jungs sind ebenfalls gewachsen und haben Pulloverwünsche angemeldet.
  • Zwei Hosen passen nicht mehr (und waren nie optimal), eine weitere ist beim Lümmeln auf dem Sofa ziemlich stark am Hintern eingerissen. Dabei sah der Stoff gar nicht durchgescheuert aus. Ich benötige also dringend wieder Beinkleider für die aktuellen Temperaturen.
  • Die Gartenlaube ist endlich neu eingedeckt, komplett mit Balken anschuhen und Schalungsaustausch. Das Projekt hat sich definitiv länger gezogen, als ich gedacht hatte und hätte sich ohne teilweise Familienhilfe auch noch länger gezogen. Für das erste Dach ist es ganz ordentlich geworden und in die Laube sollte es auch nicht mehr reinregnen. Yeah!

Aber schauen wir doch mal auf die Statistik:

  • bisher vernäht: 52,8 m aus diesjährigen und älteren Vorräten
  • anderweitig abgebaut: mehr als 20 m
  • neu aufgenommen: 50,7
  • jede Menge Reparatur- und Änderungsarbeiten ohne Statistik

Aktuell zugeschnitten sind sowohl neue Stoffe, als auch Reste und alte Klassiker. Die Pläne für die nächsten Wochen sind:

  • Pullover für die Jüngste (schon zugeschnitten)
  • Schlafanzug für die Jüngste (schon zugeschnitten)
  • zwei Cordhosen für mich (schon abgepaust, Stoff einmal aus dem Vorrat und einmal neu gekauft) und am liebsten noch eine Jeanshose
  • Sweatpullover für die Jungs (Stoffe und Schnitte vorhanden)
  • Vorhang fürs Kinderzimmer

Der Plan ist jeden Abend eine Kleinigkeit zu erledigen und wenn es nur mal 10 Minuten sind. So wird der Stapel langsam aber sicher bis Ende November abgebaut sein und ich kann nebenbei Pläne für die nächsten Projekte machen. Im Regal liegen ein paar Stapel in wundervollen Herbststoffen, die leise flüsternd locken. Ziel für die nächsten Monate ist hierbei vor allem Lückenfüllen. Zur Erhöhung der Motivation werde ich noch etwas Inspiration sammeln.

Die anderen fleissigen Damen treffen sich wieder bei Frau Küstensocke zum Endsport.


Outfits der Frühlingsgarderobe

Die letzte Zeit habe ich endlich mal Fotos von einem Teil der neuen Kleidungsstücke gemacht, die ich für die Frühlingsgarderobe genäht habe (wobei sie natürlich auch zu anderen Jahreszeiten tragbar sind).

Outfit Nr. 1:

Hose Milly aus der LMV 1/16 aus korallfarbenem Baumwollsatin. Der knittert zwar trotz Elasthananteil immer noch recht deutlich, wie man sieht. Aber ich kann damit leben.

Dazu gibt es ein Viskoseringelshirt in weiß-nachtblau aus einem Reststück. Aufgrund der Stoffknappheit diesmal experimentehalber ohne unteren Saumabschluss.

Outfit Nr. 2

Das Trägerkleid Caro aus der LMV 1/19 ist auch fertig geworden. Dafür wurde ein weichfallender Stoff aus dem Vorrat verwendet. Anstelle der vorgesehenen Träger aus Leder musste Feincord herhalten. Damit das Kleid besser fällt und häufiger getragen werden kann wurde es gefüttert. An den Seiten zieht es ein wenig, das scheint aber in den Modellfotos ähnlich zu sein und beim Tragen dürfte das niemandem auffallen.

Kombiniert mit einem älteren Viskoseshirt nach Ottobre 303 bzw. aufgrund der damaligen Temperaturen noch mit Kaufpullover kombiniert. Kann man sich bei den heutigen Temperaturen gar nicht vorstellen.

Jetzt muss ich nur noch bei Gelegenheit die neue Culotte nach Ottobre fotografieren und dann sind zumindest die Kleidungsstücke für die wärmeren Tage komplett dokumentiert. Die anderen müssen auf kühlere Zeiten warten.

verlinkt zum MMM


Stoffdiät – Zwischenstand Mai 2019

Zeit für einen kleinen Rückblick. Die Frühlingspläne sind fast vollständig umgesetzt. Statt dem geplanten violetten Shirt ist ein gelbes Shirt geworden, da deutlich weniger Stoff vorhanden war als gedacht. Der violette Rest liegt noch da und wartet auf Inspiration und Kombipartner (aus dem Vorrat). Nur das grüne Leo-Shirt fehlt noch von der Liste. Die Overlock ist zickig und das dämpft etwas die Motivation. Am anderen Ende der Stadt gibt es wohl noch eine Inspektionsmöglichkeit, dass wird demnächst ausgetestet.

Nachdem die Frühlingspläne so gut liefen, gab es ein wenig Stoffnachschub. Dunkelblaue Nadelstreifen für einen Hosenrock, Viskoseblumen für ein Oberteil, ein recht dünner knallpinker Viskosestrick für ein ärmelloses Top und Zebras für die Jüngste. Außerdem sollte ich noch schwarzen Sweat jagen, Sohn 1 hat eine Bestellung aufgegeben.

Januar:

  • ca. 7,3 m vernäht
  • ca. 5 m aussortiert

Februar:

  • ca. 2,6 m vernäht

März:

  • ca.  10 m gekauft/geschenkt
  • ca. 5,2 m vernäht

April:

  • 1 m gekauft
  • ca. 10,7 m vernäht

Mai bisher:

  • 4,1 m gekauft, wobei vereinzelt projektbezogene Bündchenstoffe (bzw. die Reste davon) nicht mitzählen
  • ca. 3,7 m vernäht
  • geplant und zugeschnitten: zwei T-Shirts, ein Pullover und eine Leggings fürs Tochterkind (so die Overlock mitmacht)
  • geplant: grünes Leo-Shirt

Insgesamt läuft die Stoffdiät also ganz gut. Gerade einige der älteren Stoffe oder kleinere Stoffreste kann ich im Moment noch gut für die Kinder verwenden. Auf der anderen Seite führen die Stoffe für Kinderprojekte auch wieder zu Vorräten. Bei den Kinderstoffen habe ich allerdings so langsam mein Ziel erreicht, die Motivstoffe zu reduzieren. Die verbliebenen Stoffe sind noch eine Weile für die Jüngste geeignet, so dass dieser Vorrat gut ausgeschlichen werden kann. Bei dem inzwischen riesigen Angebot an schönen Kinderstoffen kann anschließend rein projektbezogen eingekauft werden bzw. wenn wieder jahreszeit- bzw. wachstumsbedingte Nähpläne aufgestellt werden.

Für weitere Dritte nähe ich eigentlich selten. Sporadisch gibt es mal genähte Geschenke für besondere Gelegenheiten. Es macht einfach viel mehr Spass, wenn ich nach eigenem Gutdünken vor mich hin nähen kann.

Die anderen Mitstreiter waren auch nicht untätig und versammeln sich wie immer bei Frau Küstensocke.




Zwischenstand der Frühlingsnähpläne

Die Frühlingsgarderobe wächst, wenn auch langsam. Mit all dem normalen Terminwahnsinn ist mir nach geruhsamen Arbeiten. Schließlich geht es vor allem darum, ganz entspannt etwas Schönes zu nähen, statt sich selbst in der Freizeit noch künstlich unter Druck zu setzen.

Der aktuelle Zwischenstand sieht daher wie folgt aus:

  • Das Trägerkleid (Caro, LMV 1/19) ist zugeschnitten und teilweise zusammengenäht. Da ich mir nicht sicher war, ob ich den schlussendlich ausgewählten kontrastfarbenen Träger wirklich will und ob direkt das Kleid gefüttert werden soll, liegt die Kombi neben dem Nähtisch zur Entscheidungsfindung. Besser als hinterher alles wieder aufzutrennen. Der Stoff fällt deutlich weicher, als der Stoff im Heft, insofern bin ich auf die erste Anprobe gespannt. Daran geht es nächste Woche weiter.
  • In der Zwischenzeit wurde die mintfarbene Culotte (Ottobre 5/16), die als Ufo hier schlummerte, bis auf den Verschluss fertig. Tendenziell wird es einen unsichtbaren Haken geben statt der vorgesehenen Knöpfe.
  • Passend zur Culotte wurde spontan noch ein weiß-blaues Ringelshirt aus einem Viskosejersey dazwischen geschoben, der gerade so reichte. Das Shirt muss noch versäubert werden, der untere Saum wird wahrscheinlich probehalber unversäubert bleiben. Somit könnte beides am Freitag fertig werden.
  • Am Wochenende schreien die aktuellen Temperaturen danach, den Sweat zu verarbeiten. Einige Schnitte wären im Haus u. a. auch recht aktuelle aus der Ottobre mit bauschigeren Armen. Da ist noch keiner festgelegt.
  • Der Baumwollsatin wird ein relativ weiter Hosenrock aus der LMV werden. Schnitt ist ausgetestet, da war die Hose am Bund in der hinteren Mitte etwas zu weit, dass kann aber leicht rausgenommen werden. Das wird erst nach Ostern realisierbar sein.
  • Das Leo-Shirt darf sich anschließen, ein etwas flotteres Projekt zur Aufmunterung 🙂

Drumherum entsteht neue Kleidung für das Tochterkind. Mit dem Ringelshirt sind gerade drei T-Shirts mit der Overlock bearbeitet wurden. Die Säume werden schrittweise die nächsten Tage ergänzt und die Vorderseite markiert, um das Anziehen zu erleichtern. Demnächst sind noch 1 Pullover und Schlafanzüge wünschenswert für die Übergangszeit. Der Rest wird mit Kaufkleidung, sei es vom Flohmarkt oder neu, aufgefüllt.

Alles in allem klingt das für April und Mai umsetzbar, so dass Zeit für Reparatur- bzw. die Ufo-Kiste übrig bleiben könnte.