Wartend auf Ermittlungsergebnisse

tmp_11323-img_20170222_114445-16042974

Warten, warten, von einer Untersuchung zu nächsten über gehen. Die Zeit vergeht zäh und man verliert jegliches Gefühl für Wochentage.

Am schlimmsten ist die Unsicherheit. Solange die Ärzte immer mehr Untersuchungen anordnen ohne eine Diagnose anzuordnen, bleibt viel Raum für Schreckgespenster. Selbst über Schlaganfälle und das undenkbare haben wir uns Sorgen gemacht. Mit jedem negativen Befund werden die Gespenster etwas gezähmt, können Platz für neue machen.

Das Kind fällt derweil immer wieder mal um. Bleibt minutenlang wie ein nasser Sack liegen. Kommt plötzlich wieder hoch und lächelt in besorgte Gesichter. Afebrile Krämpfe sollen es sein. Epilepsie mit vielen Konjunktiven und offenen Fragen. Zu jung, untypischer Verlauf, unklare Befunde. Heute steht die vorerst letzte Untersuchung an: Eine Lumbalpunktion, um den Liquor hinsichtlich einiger Erkrankungen und möglicher Stoffwechselprobleme zu untersuchen. Mit etwas Glück erhalten wir morgen eine Diagnose. Ohne „könnte“.

tmp_11323-img_20170222_114527-806791712

Wenigstens dürfen wir in untersuchungsfreien kurz dem Krankenhausalltag entfliehen und die Seele baumeln lassen. Die ersten Winterlinge und Schneeglöckchen blühen. Wecken Träume an unbeschwerte Sommertage.

9 Möglichkeiten, um meine Schaffensfreude zurückzugewinnen

Unruhig, gestresst, ständig abgelenkt? Nicht gerade die beste Voraussetzung für einen gemütlichen Nähabend. Ich merke zwar immer wieder, wie sehr mich kreative/kreierende Tätigkeiten entspannen. Andererseits kann ich mich ohne ein Mindestmaß an innerer Ruhe nicht hinsetzen und ein Projekt anfangen oder genug Ideen/Energie für eine vernünftige Umsetzung zusammenraffen. Ein Teufelskreis 😉

Die beste Art sich seine Schaffensfreude zurück zu holen?

  1. Seele streicheln: Lecker essen, fröhliche Tischdeko,…
  2. Aufräumen, umräumen, ausmisten, putzen. Hat schon beim Königreich für ein Lama gegen Stress geholfen.
  3. Sich von der kreativen Energie anderer anstecken lassen. Diesen Künstler auf youtube fand ich insbesonders mitreißend. Im Sinne, von gleich mitmachen statt nur zu denken „Das könnte ich auch mal..“
  4. Projekte mit schnellem Erfolg, selbst wenn es die Flickwäsche ist, mit einem netten Podcast im Hintergrund oder lauter Musik (familienfreundlich mit Kopfhörern und ohrenfreundlich gedrosselt)
  5. Projekte hervorholen, die einen geringen Stressfaktor haben. Bei mir sind das immer die Kinderkostüme. Die bestellten Kostüme sind pünktlich zum Schulfasching morgen fertig geworden.
  6. Dem Spieltrieb freien Lauf lassen. Was als gepinselter Spruch startete (viel zu sauber und gerade) wurde ein mit Schachlikspieß gemalter Spruch. Und da offensichtlich nicht genug quietschige Farben im Spiel waren, musste unbedingt noch eine komplementäre Farbe als Stickerei dazu.
  7. Kleine Skizzen und Collagen im Kalender, Skizzenbuch, auf die täglichen Notizzettel etc. für ein kleines Lächeln beim Wiederdraufschauen und als Aufwärmübung
  8. Anfangen. Vielleicht nicht in Momenten, wenn man ständig unterbrochen wird. Aber spätestens alle für eine längere Zeit gut beschäftigt sind.
  9. Merken, wie mit der Tätigkeit die Schaffensfreude und Inspiration zurückkommt.

tulpenblog_attitudeattitude_3

Als uns das Kind den größten Schreck unseres Lebens einjagte

kh1

Von einem Moment auf den anderen lag die kleine Maus fast leblos da und lief blau an. Gerade eben war sie noch am Einschlafen gewesen. Es gab nichts, was sie hätte Verschlucken können. Es kam auch nix raus, als wir sie im ersten Moment kopfüber hielten. Zum Glück atmete sie schon lange wieder bevor der Rettungsdienst kam. Nur benommen war sie noch. Erste Diagnose: Einfacher Fieberkrampf. Mögliche andere Ursachen sollten vorsichtshalber ebenfalls abgeklärt werden.

So verbrachten wir die Tage zusammen im Krankenhaus. Schlecht schlafend, oft aneiandergekuschelt auf dem Stuhl neben dem Gitterbett, soweit es die Verkabelung eben zuließ. Die Zehe leuchtend im Dunkeln. …Nach Hause…

kh2

Heute darf sie wieder in ihrem eigenen Bett schlafen. Es war nach aller Wahrscheinlichkeit „nur“ eine Komplikation der Influenza, die sie gerade hat. Die Wiederholungsgefahr wird als gering eingeschätzt. Sowohl der Krampf als auch unsere Komplikation wären für das Kind ungefährlich trotz der dramatischen Wirkung. Dennoch ertappe ich mich immer wieder, wie ich nach Atemzeichen suche. Wohl noch eine Weile werde. Ein wenig hüpft die Temperatur noch auf und nieder, aber die Energie kehrt zurück. Wir versuchen uns, im Alltag wiedereinzufinden. Den Schrecken abzuschütteln.

Vom Laufsteg in den Kleiderschrank 1.1

Nachdem letztes Jahr dem Abbau von Ufos gewidmet war, muss etwas Abwechslung her. Hierfür haben sich Yvonne von yvonet und  Monika von wollixundstoffix die Aktion „Vom Laufsteg in den Kleiderschrank“ ausgedacht, in dessen Rahmen im Zweimonatsrhythmus Kleidung vom Laufsteg als Inspirationsquelle dient. Nach den ersten Befürchtungen ob der ausgewählten Modelle geht es sehr bodenständig los.

Ich selbst kann mich noch nicht so richtig entscheiden. Die übergroßen botanischen Drucke aus der Frühlingskollektion 2011 von Carolina Herrera find ich sehr ansprechend. Die könnte ich mir gut auf einem Sommerkleid vorstellen. (Quelle aller Fotos: pinterest.com)

Farb-und Stilberatung mit www.farben-reich.com - OLIVE....❤: Carolina Herrera Spring Summer 2011 Ready-To-Wear:

Aber auch die reduzierte Optik und die vielen Lagen aus der aktuellen Michael Kors Frühling 2017 Kollektion gefallen mir. Ich werd mir daher noch ein paar Tage Zeit nehmen für die Entscheidung und in der Zwischenzeit Stoff- und Schnittmustervorrat bezüglich der Umsetzungsmöglichkeiten prüfen.

Michael Kors | Ready-to-Wear Spring 2017 | Look 29: _kor0083: Michael Kors Collection Spring 2017 Ready-to-Wear Collection Photos - Vogue:

 

MMM – Lieblingsoutfit 2016

Mein Lieblingsoutfit 2016 ist dieser Rock, der eigentlich im Rahmen einer Rettungsaktion entstanden ist. Geplant war ein Sackkleid ohne Schnittmuster, welches sich zu einem mittelgroßen Desaster entwickelte. Also wurde umdisponiert und ein Zweiteiler genäht, wobei ich das Oberteil eher zur schmalen Hose anziehe und den Rock separat trage.

Der Rock ist von der Preen Frühlingskollektion 2013 inspiriert (Quelle der Fotos: pinterest.com), wenn auch etwas freier interpretiert, so dass sich die Herkunft der Idee nur noch erahnen lässt. Nichtsdestotrotz bin ich mit meiner Umsetzung ganz glücklich. Und der Rock zaubert jedes Mal gute Laune beim Tragen, nicht nur wenn man bei isseligem Herbstwetter ein einsamer Farbtupfer in der Landschaft ist.Ansonsten gefiel  mir gerade in der kühlen Jahreszeit die Kombination von schmalem Rock mit Grobstrickpullover. Eine gern getragene Kombination.

Preen Spring 2013: #Preen Spring 2013 - Details:

Jetzt plane ich schon an der Frühlings- und Sommergarderobe für dieses Jahr. Vielleicht lasse ich mich für einige Stücke auch wieder von den aktuellen Modenschauen inspirieren. Fendi hat es mir zum Beispiel angetan. Erfreulicherweise bin ich frisch mit reichlich Kurzwaren ausgestattet wurden. Meine Oma hat mir nämlich einen Teil ihres jahrelang gehegten Knopfschatzes geschenkt. Einige wurden unzählige Male schon wiederverwendet und immer sorgsam aufgehoben für das nächste Kleidungsstück.

Da der Knopfschatz viel zu groß ist, gebe ich gerne etwas ab für ein kleines Dankeschön für die Spenderin. Eine Einladung zu Kaffee und Kuchen, an der jeder virtuell teilnimmt, finde ich einen schönen Gedanken.

Jetzt gibt es für mich erstmal einen Tee und hoffentlich einige ruhige Minuten, um mehr Lieblingsoutfits beim memademittwoch zu bewundern.

 

Kinderwerke: Schüttel- und Schiebekarten

schüttelkarte_1.jpg

M ist wieder im Bastelfieber und experimentiert mit neuen Bild- und Kartenelementen. Derzeit sind Schüttelkarten und Schiebemöglichkeiten gefragt. Trotz allen Eifersmöchte er lange Wartezeiten vermeiden, die zum Beispiel durch das Ausschneidenlassen filigraner Stempel entstehen. Präzises Selbstschneiden frustriert ihn mit seinen sechs Jahren allzu oft. Daher darf er stattdessen fleissig ausstanzen, stempeln und kolorieren. Von meinem Weihnachtsgeld gab es noch ein Stempelplatzierungstool, so dass auch nachstempeln auf den gleichen Abdruck kein Problem mehr ist.

schiebekarte_1

Die Schiebefiguren müssen wir bei dem nächsten Bild noch verbessern. Zum einen sind die Ärmchen der Schneemänner etwas gefährdet und zum anderen müssen wir die Klebepads auf den cent-Münzen doppeln, um die Leichtgängigkeit zu erhöhen.

Nach Erkundung dieser Möglichkeiten werde ich mit ihm mal Popup-Bilder ausprobieren. Ein entsprechendes Kinderbastelbuch zur Beflügelung weiterer Ideen liegt auch schon bereit. Darauf freue ich mich schon.

Nebenbei miste ich derzeit ein wenig aus. Ein ganzer Schwung Stoffreste wird im Hort demnächst zu Kuschelmäusen verarbeitet. Aber auch der Wolle- und Stoffvorrat wird reduziert, um nicht im Schrank zu versauern. Wer mag, kann sich im Flohmarkt umsehen.

 

verlinkt zum creadienstag