Freitagsblumen – KW 21

Die Woche startete mit einer Pfingstrose, die am Anfang eher wie pinkes Koralle wirkt und mit dem Öffnen in ein helles Gelb verblasst.

Die Woche schließt dann ein Strauß aus Steppensalbei, Pechnelke, Spitzwegerich, Byzantinische Gladiole, Hahnenfuß, der winzigen Blüte der Ackerringelblume und Grün aus vergangenen Sträußen. Die Gladiole ist eher klein, so dass sie sich besser in Sträuße einfügt und bei uns winterhart. Die Pechnelke und der Spitzwegerich erfreuen mich immer besonders, da die ersten Pflänzen aus Samen gezogen und liebevoll gehegt wurden. Der Wegerich hat sich sehr schön im wilden Kleingarten etabliert und auch die Pechnelke scheint sich zu erhalten, wenn sie ein freies Plätzchen findet.

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Freitagsblumen KW 20

Diese Woche mit Drama. Im Garten wachsen verschiedene Rhabarber-Pflanzen. Eine davon wächst relativ hoch und breit mit einer entsprechenden Erntemenge, neigt dafür aber im Gegensatz zu unseren niedrigen Sorten zum Blühen. Einige der Blüten werden jedes Jahr gekappt, während ein paar blühen dürfen. Dieses mal wandern zwei Rhabarber-Blüten versuchsweise in die Vase. Danach ging es nur noch darum passendes Beiwerk zu finden. Der Flieder ist zwar fast verblüht, gibt aber immer noch etwas Opulenz. Dazu gesellt sich Alium, blühender Kohl, Wollziest, Salbei, Brombeere und Farn sowie der Hahnenfuß von letzter Woche und ein Stengel Sumpf-Wolfsmilch. Außerdem wanderte im Nachgang noch ein Stängel Ziertabak vom Balkon (ein wunderbarer Duft abends).

Hier mal der Rhabarber in der Nahaufnahme mit noch geschlossenen Knospen. Gibt er nicht eine hübsche Blüte ab? Zum Vergleich noch dazu die dazugehörige Pflanze, als sie mit dem Blühen anfing, wobei auf dem Bild noch nicht alle Ansätze zu sehen sind.

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Freitagsblumen KW 19

Diese Woche inspirierten die Waldhainsimse, das Hornkraut und das Seifenkraut den Strauß zu einer Wildwiesenoptik.

Ergänzt werden die drei durch den fröhlich strahlenden Hahnenfuß, der dieses Jahr wundervoll blüht. Alium, Margerite, Berufskraut (?).

Der Nelkenwurz hat sich ebenfalls sehr schön etabliert (müsste hier die Sorte Mai Tai sein). Den hatte ich letztes Jahr für Sträuße angepflanzt. Der ganz gewöhnliche fühlt sich sowieso im Garten wohl, blüht aber doch eher unscheinbar.

Kerzenknöterich ist ebenfalls in den Strauß gewandert. Der überlebt bisher nur im Garten allerdings nur am Fuß eines Säulenapfels, da dieser ab und zu gegossen wird. Ansonsten wäre es zu trocken. Seit März ist Regen wieder Mangelware. März gab es rund 19 % Niederschlag des monatlichen Mittels. April immerhin 45 % und seitdem sind auch wieder maximal ein paar Tropfen gefallen. Diese Trockenheit vertragen nicht viele Pflanzen. Die Pflanzen im Strauß kann ich mit Ausnahme des Knöterichs und der Nelkenwurz-Sorten für vergleichbar trockene Gärten empfehlen. Die letzteren beiden benötigen Unterstützung während sich das Hornkraut und das Seifenkraut auch unter diesen Bedingungen freudig ausbreiten.

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Freitagsblumen KW 18

Die letzten Tage wurden größtenteils draußen verbracht. Das Wetter war einfach zu schön. Daher gibt es die Freitagsblumen mit etwas Verspätung.

Diesmal gibt es Tulpen mit Hasenglöckchen und zwei Narzissen zum Aufhellen. Die pinken Tulpen sind mehrblütig und so bunt, dass zwei für die Vase genug sind. Margeriten und Akelei fungieren im Strauß eher als Grün genauso wie Pimpinelle und Nigella. Außerdem durfte ein wenig Farn mit einziehen. Das federige müsste Wilde Möhre oder Bischofskraut sein, das kann ich immer erst bei der Blüte auseinander halten. Kanadische Goldrute findet sich auch im Strauß. Die landet gemeinhin als Mulch auf den Beeten, wenn sie sich irgendwo zeigt. Aber in der Vase macht sie sich sehr gut. Derzeit versuche die Europäische Goldrute anzusiedeln, bisher sind meine Keimlinge aber noch winzig und müssen noch behütet werden. Die Wolfsmilch bringt etwas Frische und die Rauke etwas Leichtigkeit. Da dürfen wieder zwei Pflanzen aussamen und hatten sich hierbei etwas zu breit gemacht. Ich finde ja, gerade die unscheinbaren Pflanzen bieten soviele wunderbare Details.

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Freitagsblumen KW 17

Der weiße Flieder beginnt gerade wunderbar zu blühen und mit der Süßkirsche um die Wette zu leuchten. Ich habe eine Weile überlegt, ob die Blüten mitdürfen oder ob lieber ein gemischter Strauß in die Vase darf. Letztendlich wurde es ein Kompromiss. Helle Farben in bunter Mischung. Dazu wanderten die ersten Rhabarberstangen mit nach Hause für einen leckeren Kuchen.

Diesmal dürfen Waldanemonen, Tulpen, Narzissen, Hasenglöcken und Nelkenwurz sich mit Stinkendem Storchschnabel (der nicht wirklich stinkt), Himbeere, Gras und Akelei in der Vase vereinen. Gerade die Waldanemonen hatten es mir angetan. Dankenswerterweise vermehren sie sich selbst bei unserer Trockenheit gar fleißig unterm Kirschbaum, ähnlich wie die daneben wachsende Bergflockenblume. Die in der Nähe beheimatete Minze musste inzwischen zur eigenen Sicherheit umgesiedelt werden in eine Gartenecke, die doch manchmal gegossen wird. Die konnte an diesem trockenen Standort nicht mithalten. Dabei versteckt sie sich mit ihren zarten Knospen und Blättern am Anfang ganz gut und man wird jedes Jahr vom wachsenden Blütenmeer überrascht.

Damit der Strauß richtig luftig wirkt, sollte er eigentlich in eine Glasvase. Die waren leider zu groß oder zu klein, so dass es eine graue Keramikvase wurde.

Am Wochenende ist Pflanzenmarkt, da wird nach Auberginen Ausschau gehalten (die wollten nicht keimen). Vielleicht ziehen auch noch mehr heimische Stauden in den Wildgarten. Ein paar leere Stellen gibt es, an denen einige Pflanzen nicht über den Winter gekommen sind. Sonnenhüte mögen unseren Garten z. B. überhaupt nicht. Außerdem müssen die nächsten Gemüse ausgesät werden und die Kinder brauchen neue Klamotten und wünschen hierfür teilweise benäht zu werden. Das Wochenende wird wieder viiiiel zu kurz.

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