Vom Laufsteg in den Kleiderschrank 5.1

Die neue Runde startet und mir ist nach einmummeln und mit einer heißen Tasse Tee die Farbe genießen. Konsequenterweise bleibe ich vor allem an den Beispielen mit dicken Pullovern und Schichtenbildung hängen. Gedanklich bin ich bei Outfits von Stella Jean aus der HW-Kollektion 2014 (Bildquelle: Vogue) hängen geblieben. Ich mag vor allem, wie die Farben strahlen, ohne dass man davon gleich erschlagen wird. Wundervoll passend zur herbstlichen Stimmung und der beginnenden Blätterfärbung.

Stella Jean Fall/Winter 2014 Trunkshow Look 12 on Moda Operandilaufsteg_4-1_kombi_1

Ein Waxprint wäre im Vorrat vorhanden (ein feiner Tauschstoff), wenn auch in etwas gedämpfteren Farben. Alternativ ein Baumwollstoff mit Blumen. Dazu passen würde ein himmelblauer Baumwoll-Piqué.

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Dieses Outfit ist etwas ruhiger, aber trotzdem interessant. Es gäbe einen blaugrün-kariertem Baumwollstoff im Vorrat für das Kleid. Dazu könnte ein grüner Ringel-Jersey und die geblümte Viskose kombiniert werden. Der etwas dickere braune Wollstoff wäre ein Kandidat für eine Übergangsjacke.

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Dieses Outfit leuchtet wieder deutlich stärker. Für die Hose wäre ein kobaltblauer Baumwollstretch vorhanden. Das Oberteil könnte ich unifarben aus Sweat gestalten (evtl. mit Applikation) oder ich müsste noch passendere Stoffe organisieren. Für die Jacke wäre ein orangener Strickstoff ggfs. kombiniert mit pinker Wolle im Angebot.

Farblich mein Favorit, aber aus dem Vorrat nicht ohne weiteres realisierbar. Es gebe einen rotbraunen Cord im Vorrat, der deutlich dunkler wäre und einige Strick/Jersey-Kandidaten, aus denen vielleicht das Oberteil gestückelt werden könnte.

Kleidermäßig könnte ich einen Ottobre-Schnitt abwandeln. Insbesondere für die Schluppenbluse muss ich noch einen passenden Schnitt suchen. Welches der Outfits ich letztendlich nach der Sommerpause angehe (das Streifenkleid muss ich ja auch noch zeigen), wird sich in der nächsten Woche entscheiden. Vorerst lasse ich mich von den Themen der anderen Mitstreiter inspirieren.

 

Im Wildgarten – Beetumrandung und Gartenbank aus Fundstücken

Im Wildgarten bin ich immer noch am Gierschroden und -jäten, je nachdem wie es die Zeit erlaubt. Eine zähe Sache. Da sind Zwischenprojekte zur Motivationssteigerung nicht verkehrt.

Im Garten hat sich einiges an Material angesammelt bzw. wurde durch die Rodung wieder verfügbar:

  • Eibenäste und -zweige von der ehemaligen Monsterhecke
  • Kirschäste und -zweige vom Verkleinern der Süsskirsche
  • Forsythia vom Auslichten der Zaunhecke
  • große Betonplatten, dien vor Unzeiten als Rasenweg verlegt wurden, die fand ich letztes Jahr unvermutet beim Ausheben eines Beetes unter der Wiese wieder
  • kleinere Betonplatten, die als Trittsteine verwendet wurden waren
  • Ziegel und Steine von diversen Baustellen, die anschließend nie entsorgt wurden

Zuerst wurde ein Teil der geplanten Freifläche mit dem stärksten Unkrautvlies abgedeckt, dass sich auftreiben ließ. Darauf kam Rindenmulch und  Trittsteine (die allerdings provisorisch sind). Eine Freifläche kann eine Sitzmöglichkeit gut gebrauchen. Also entstand eine kleine Bank aus Beton, Ziegel und einem alten Fensterladen der Gartenlaube (der schon Jahre vor uns hinter der Laube gelagert wurde). In die Bank wollte ich unbedingt einen Totholzhaufen integrieren, da ich durch meine Rodung einige Verstecke der Mäuse zerstöre, in denen sie Kirschkerne und Nüsse knabberten. Für den Totholzhaufen wurde Eibe und Forsythia auf die Banktiefe gekürzt und zwischen den Steinen aufgeschichtet.

gartenbank mit totholz

Das Hochbeet hinter der Gartenbank steht ebenfallsauf dem Unkrautvlies und ist mit Heckenschnitt und gierschfreier Erde befüllt. Einziehen durften schon Astern, Helenium und Rutenhirse. Im großen Topf daneben steht Ghislaine de Feligonde unter Quarantäne.

mäuerchen

Die Freifläche wurde im Laufe der Rodung 15-20 cm tiefer gelegt, die Erde türmte sich auf der einen Seite und musste langsam abgestützt werden. Dafür kamen Eibe, Kirsche, Forsythia, Restholz und verschiedene Steine zum Einsatz. An Einzelstellen konnte sogar ein Hochbeetbausatz aus Kunststoff wiederverwendet werden, der kurz davor war in der gelben Tonne zu landen. Zugegebenermaßen ist der Kunststoff nicht so hübsch, aber zum einen möchte ich mit den verfügbaren Materialien soviel wie möglich von meinen Wunschvorstellungen umsetzen und zum anderen lässt sich der Kunststoff durch die Platzwahl und/oder Pflanznachbarn ein wenig abmildern.

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In diesem Beet ist eine Kombination aus Nutzpflanzen, Duft- und Tastpflanzen an den Randbereichen geplant.  Dazwischen und oben auf den „Hügel“ dürfen verschiedene Farbtupfer mit möglichst langen Blühzeiten einziehen. Mit den vorgesehenen Frühjahrsblühern und Stauden dürfte in diesem Beet eigentlich nur im Juni eine kleine Blühpause entstehen. Die Bepflanzung wird allerdings erst nächstes Jahr vervollständigt, da ich einige Pflanzen wie Bronzefenchel  aus Samen ziehen möchte. Vereinzelte Stauden und die Frühjahrsblüher dürfen aber noch diesen September ins Beet. Schließlich bin ich auch ein weinig ungeduldig und möchte ein Beet mit sprießenden Pflanzen anstelle eines Erdhaufens mit auflaufendem Unkraut betrachten.

Wider dem Giersch – Die Rodung im wilden Garten

Der wilde Garten musste in der letzten Schwangerschaft und Elternzeit zugegebenermaßen etwas zurückstecken. Das freute insbesondere den vom Vorbesitzer schon durch Ignoranz gesegneten Giersch. Er spross gar fleissig und auch vereinzelte Jätetage konnten nicht viel ausrichten. Er bedrängt alle gewollten Pflanzungen und bekämpft einige auch recht wirkungsvoll. Kann hier noch jemand die Stachelbeere finden? Der in der Nähe befindliche Rhabarber ist inzwischen ein Opfer des Gierschs geworden (geschwächt durch den Lichtmangel durch schneller und höher wachsendem Giersch).

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Und auch hier: Alles sieht schon grün und üppig aus, aber aus jeder eingewachsenen Staude spriest es fleissig… Bei der letzten Jäteaktion war ich so frustriert, dass nun ein etwas radikalerer Ansatz zum Tragen kommt. Der wilde Garten wird im schlimmsten Bereich gerodet, alle von Giersch durchzogenen Wurzelballen der Stauden werden entsorgt und alle Wurzelstückchen denen ich bis in 20 cm Tiefe habhaft werden kann.  Das ist schmerzhaft, da einige sehr gut etablierte Pflanzen hierunter fallen bzw. durch die Maßnahme zu stark geschädigt werden. Phlox, Iris, Reitgras und Schneemarbel, Pimpinelle, zwei Stauden-Pfingstrosen, Heuchera, Glattblattaster und Akelei…. Aber diese rund 30 m² sind einfach zu stark durchsetzt.

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Die Arbeit findet im Moment in kleinen freien Zeitfenstern statt, meist an sehr heißen oder an Regentagen. Aber es hilft alles nichts. Die ebenfalls auf der Fläche befindliche Berberitze muss bis zum Oktober warten, bis sie angerührt wird.

Zur Aufmunterung ist der Wiederaufbau schon geplant. So ergibt sich die Möglichkeit, zusätzliche Nutzpflanzen zu integrieren sowie die Pflanzung hinsichtlich Blühzeiten und Struktur tierfreundlicher zu gestalten. Es gibt folglich auch positive Aspekte. Schön wären:

  • Eine Teilabdeckung mit sehr starkem, wasserdurchlässigem Unkrautvlies mit Mulchabdeckung
  • zwei Hochbeete auf dem Vlies u. a. mit Astern, Helenium und Gräsern. Für beide muss noch torffreie Erde organisiert werden, der Kompost gibt nicht genug her.
  • die Rettung einiger Pflanzen in Töpfen als Quarantänemaßnahme
  • ein weiterer Totholzhaufen und kleine Mäuerchen.
  • Eine größere Blühwiese unter der Kirsche als Erweiterung der bestehenden Fläche.
  • Ein neubepflanzte Freifläche. Hier muss durch regelmäßiges Jäten, der Restbestand und neu auflaufender Giersch beseitigt werden. Da steckt noch lange Arbeit drin. Aber der Garten soll nicht nur aus abgedeckter Fläche bestehen und ein Komplettaustausch des Bodens ist nicht drin.

Budgetbedingt soll der Anteil an Neukäufen möglichst gering sein, insbesondere da Bio-Pflanzen der Vorzug gegeben wird. Der Rest soll durch fleissige Teilung/Ableger/Sämlinge von Garten und Balkon oder durch Samenzucht kostengünstig generiert werden. Die Bestellungen werden auf Nutzpflanzen und auf Pflanzen zur Verlängerung der Blühzeiten begrenzt. Außerdem müssen eventuell die Rosen der Kinder ersetzt werden.

Bisherige Investition – ca. 330 EUR:

  • Unkrautvlies 1,15×20 m (das starke Unkrautvlies schlägt ordentlich zu Buche)
  • je drei große und drei mittlere Töpfe
  • ein Frust-Gras
  • zwei Hochbeete 120x80x39 cm
  • Astern, diverse Ziest, Lavendel, Weiße Melisse, Helenium
  • (Erweiterung der Nisthilfe)

Vom Laufsteg in den Kleiderschrank 3.2

Bevor es an die Details geht, möchte ich erst noch das Outfit der letzten Runde nachreichen. Eine Kreuzung aus Outfits mit Lochstickerei und Dolce & Gabbana, deren Inspiration hier nachzulesen ist. Dort kann man auch die Schnittdetails ein wenig besser erkennen, die hier auf dem Foto doch etwas verschluckt sind.

Der Rock nach dem Schnitt Math Teacher aus der Ottobre ist aus Baumwolle mit Lochstickerei und einem Futter aus feiner Bettwäsche vom Speicher der Verwandschaft, die passte nämlich hervorragend. Aufgrund der Lochstickerei habe ich die Eingrifftaschen weggelassen, ansonsten wurde der Schnitt ohne Änderungen genäht.

Neben der üblichen Schulteranpassung am Blazer habe ich mit Hilfe von zwei Probeteilen noch folgende Änderungen vorgenommen:

  • Abnäher 1 cm verkürzt
  • Taile vorn nach oben gezogen
  • Blende vorn noch etwas verbreitert
  • Halsausschnitt im Nacken etwas eingenommen
  • Schösschen etwas mehr ausgestellt.

laufsteg_23_ergebnis

Des Weiteren habe ich zum ersten Mal Schulterpolster (nach dem Tutorial von Nahtzugabe) eingenäht – mit sitzt es einfach besser – und gelernt, dass man bestimmte Anpassungen vor dem Einnähen der Schulterpolster austesten sollte. Die Schulteranpassung hätte noch größer sein können. Zudem wäre eine stärkere Einlage für den Beleg von Vorteil gewesen. Aufgetrennt wird aber nicht mehr, da ich bei dem Pikee ein zu starkes Verziehen des Stoffes befürchte.

Trotz aller Meckerei fühle ich mich in dem Outfit sehr sommerlich und in der Kombination mit Blazer sehr sachverständig. Muss ja auch, wo ich jetzt im Mai meine Sachverständigenausbildung für brandschutztechnische Bau- und Objektüberwachung abgeschlossen habe. Jetzt ist wieder mehr Zeit zum Nähen und die Familie ist froh, dass ich abends wieder ansprechbarer bin.

Nach diesem langen Exkurs nimmt sich der Statusbericht für die aktuelle Laufstegrunde recht kurz aus. Am Montag ist der Kleiderstoff angekommen: eine Baumwollleinenmischung in gelbweiß. Interessante Patches haben sich inzwischen auch gefunden, da ist jedoch noch ein Teil mit maritimeren Themen in der Post. Die Verteilung wird dann am fast fertigen Objekt erprobt werden.

Als Schnittmusterbasis wird das Modell Nr. 8 aus der Nähtrends 1/17 dienen. Ein langärmeliges Shiftkleid mit Brustabnähern. Da werd ich versuchen über die Seitennähte etwas mehr Taille zu zaubern und außerdem unten einen Volant ergänzen. Die Ärmel müssen natürlich auch gekürzt werden. Inwieweit das Kleid ein Futter benötigt, wird sich nächsten Monat zeigen.

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verlinkt zum MeMadeMittwoch und weils farblich so schön zum Monatsweiß passt zu Tweed & Greet

Vom Laufsteg in den Kleiderschrank – Runde 3

Für Runde drei hätte ich gern Farbe oder Sommer oder alles beide zusammen.

Strahlendes Türkis wäre eine schöne Sommerfarbe. Farbinspirationen hierfür finden sich auf verschiedenen Laufstegen z.B. bei Gucci 2016 oder Dolce & Gabbana 2015(Quelle Pinterest – irgendwann schaff ich auch mal die direkte Einbindung). Farblich passende Stoffe (Cord, Jeans und Samt) wären vorhanden. Diese sind bei näherer Betrachtung jedoch eher für kühlere Tage geeignet.

Gucci Spring 2016 Ready-to-Wear Collection Photos - Vogue: Fall 2015.         Ready-To-Wear.           Dolce & Gabbana.: laufsteg_stoff_3_türkis

Aber auch diese Sommerkleider von Dolce & Gabbana von 2016 haben etwas (Quelle Pinterest). Besonders das gelbe gefällt mir sehr. Dafür fehlt mir jedoch noch Stoff. Einen schmal gestreiften gelben Stoff habe ich nur mit einem halben Meter im Vorrat. Einen ähnlichen habe ich online gesehen. Mit Streifen in der Breite habe ich bisher noch nichts gefunden. Alternativ wäre eine Annäherung an den Schnitt mit einem geblümten Stoff möglich.

#Farbbberatung #Stilberatung #Farbenreich mit www.farben-reich.com SPRING 2016 READY-TO-WEAR Dolce & Gabbana: Dolce & Gabbana Spring 2016: Discover Dolce & Gabbana Spring Summer 2016 Womenswear Fashion Collection on Dolcegabbana.com.: laufsteg_stoff_3_blumenstreifen

Die Ideen der anderen Damen gefallen mir teilweise auch sehr gut. Man sieht, ich bin dieses Mal noch sehr wankelmütig. Das erklärte Ziel ist es, ein Kleidungsstück bis zum Ende der Runde fertigzustellen. Alles andere ist Kür.

Meinen Blazer von Runde 2 habe ich auch fast fertig. Eigentlich muss nur noch das Futter eingenäht werden. Gesteckt ist schon. Die Druckknöpfe fehlen auch noch. Sollte am Wochenende zu schaffen sein. Der zugehörige Rock durfte schon bei dem herrlichen Sommerwetter ausgeführt werden. An der Fotofront arbeite ich wie üblich noch.

Rückblick – Ein Tag mit Anfällen und ein Behandlungsanfang

Gegen sieben ist das Kind wach und hat verständlicherweise Hunger. Es gibt ein paar Kuscheleinheiten und Frühstück.

Viertel vor acht: der erste Krampfanfall. Danach ist das Kind völlig erschlagen und schläft erstmal. Zwischendrin wacht es für ein paar Minuten auf, möchte aber eigentlich nur weiterschlafen.

Halb zwölf ist das Kind wieder wach. Das Mittagessen wird warm gestellt, während ein wenig gekrabbelt wird. Pünktlich zum Essensbeginn kommt der zweite Krampfanfall. Danach ist das Kind wieder schläfrig. Wir machen uns auf den Weg zur Uniklinik. Nach Untersuchung des Kindes wird entschieden, dass sie vorerst wieder nach Hause darf. Am Wochenanfang sollen mit dem Oberarzt der Neuopädiatrie das weitere Vorgehen und Termine für ein erneutes EEG abgestimmt werden. Vielleicht erfolgt doch eine medikamentöse Einstellung. Beim zweiten Anfall nach Entlassung innerhalb von einem Tag oder bei Anfall mit Gabe des Notfallmedikamentes sollen wir uns wiedervorstellen zur stationären Aufnahme. Zu Hause wird erstmal das Mittagessen nachgeholt.

Vierzehn Uhr. Das Kind krampft schon wieder. Anschließend schläft sie, mit einer Minipause zum Kuscheln. Vorsorglich wird die Kliniktasche gepackt und alle notwendigen organisatorischen Schulsachen für die Großen erledigt. Wir versuchen mit Kaffee und Torchlight II etwas zu entspannen, während die Großen im Hof den Sonnenschein genießen. Zwischendrin immer wieder Kontrollgänge ins Kinderzimmer. Gegen fünf schläft das Kind noch immer. Ich habe das dringende Bedürfnis, mich in meiner Nähecke einzugraben. Das Kind wacht auf. Strahlt und singt. Es gibt Essen bevor das Wohnzimmer erkundet wird.

Halb sechs ist ein halbstündiges Schläfchen erforderlich, um Kraft zum Krabbeln und Herumalbern zu tanken. Diesmal schafft es das Kind eine ganze Stunde wach zu sein, bevor es anfängt sich die Augen zu reiben. Es scheint nicht einfach zu sein, wieder einzuschlafen. Doch schließlich ist der Tag für sie vorbei.

Am nächsten Tag erfolgt zwischen weiteren Krampfanfällen die stationäre Aufnahme und einen Tag später die Einstellung auf ein Antiepileptikum. Die Anfallwelle ebbt glücklicherweise von allein ab. Dafür bekommt das geplagte Kind dummerweise Fieber, weil es einen Erkältungserreger aufgesammelt hat. Eine Woche müssen wir für die Einstellung bleiben und auf Nebenwirkungen achten v.a. Verhaltensänderungen wie gedämpftes Verhalten oder Hautreaktionen. Zum Glück sind keine Nebenwirkungen zu beobachten. Auf der anderen Seite lässt sich zur Wirkung wenig sagen, da hierfür ihre Anfälle abgewartet werden müssen. Aus dem EEG lässt sich bei ihr leider nichts ableiten. Wir sind vorsichtig optimistisch und möchten gern dran glauben.

MMM – laufsteginspiriert

laufsteg1_outfit 1 mit Trench

Das heutige Outfit ist im ersten Teil der Aktion „Vom Laufsteg in den Kleiderschrank“ entstanden. Als Inspiration diente die Frühjahrs-Sommer-Kollektion 2017 von Michael Kors. Die Kombination von kräftigem grün und blau findet sich dieses Jahr auch bei anderen Kollektionen wieder z. B. hier und hier. Das Outfit – heute passend mit Regentrench und Stiefeletten – hat über den Tag schon gelitten genau wie ich auch. Zuviel Arbeit und Erledigungen mit maladem Kind. Sei es drum.

Selbstgenäht sind Bluse und Pullover. Die Bluse ist aus der nähtrends 3/16, Modell 10. Der Kragen und die Manschetten sind entsprechend der Inspiration vergrößert. In der Länge wurden 14 cm vorn und etwa 17 cm hinten rausgenommen. Der Schnitt an sich gefällt mir, nur würde ich beim nächsten Mal noch meine Änderung für die Schulterbreite vornehmen sowie die Brustabnäher mind. 1 cm nach unten verschieben. Die Anleitung ist übrigens mehr als spartanisch und für meine erste Bluse, zumal mit verdeckter Knopfleiste, Manschetten und Kragen mit Steg, überhaupt nicht hilfreich.

Der Pullover aus grünem Sweat ist aus der Schnitt „dots and stripes“ aus der Ottobre. Der Aufnäher greift die blauen Bündchen wieder auf und bricht die große Fläche etwas auf.

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Dazu passt das später gelesene Statements von Michael Kors, das er der festen Überzeigung sei, dass Mode ein Stimmungsaufheller sein kann.

Ebenfalls Teil der Minikollektion sind ein Rock und ein Pullunder, die sich aber heute nicht vernünftig fotografieren ließen.


verlinkt zum me made mittwoch