Schnipselreise

In den Ferien war Zeit für Experimente mit Papier und Farbe und den Jungs. Aus einem Teil der Blätter ist für mich ein Büchlein entstanden.

Die Gelatineplatte wurde mit Pappkämmen, Blubberfolie, Holzklötzen, Weinkorken, Milchdeckeln, Knüllpapier, Schablonen und vielen mehr ausgetestet.

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Große Kalenderblätter, die als Unterlagen für Sprühfreuden und Tintenklecksereien schienen wie geschaffen für den Hintergrund. Ein Kleckseblatt vom Sohn durfte ich ebenfalls verwenden, für Himmel und Pflanzkleckse.

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Auch das ein oder andere Papier vom Walze abrollen bzw. Plattenreinigen fand seinen Weg in mein Büchlein.

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Genauso wie jede Menge Fantasiegestalten.

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Details noch mit Tuschestift und Buntstiften ergänzt, heften, fertig.

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Kunst aus Alltäglichem – Werbebroschüre

Anfang November feierte der Große seinen Geburtstag als Gruselfeier nach, mit passendem Essen (Gespensterkuchen und Gruselburger), Laternenbasteln und entsprechenden Brettspielen (v.a. Geister, Geister, Schatzsuchmeister). Dafür musste natürlich auch die passende Dekoration her.

Eine Werbezeitschrift aus der Drogerie später hingen diese Prachtkerle an der Wand und rieten zur Vorsicht.

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Für besonderen Gesprächsstoff sorgte insbesondere die ungewöhnlichen Grammatikkünste *grins*

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Material: Werbezeitung, Papierreste als weißer/grüner Hintergrund, Schere, Leim


zwei Kastanienkinder beim Spielen, ein Kind winkt in die Ferne

Zusammen Wachsen statt Ängste zu kultivieren!

Kastanienkinder beim Spielen, zwei Kinder winken sich zu

Jeder ist einzigartig. Unvergleichlich. Und doch finden sich immer Gemeinsamkeiten!

Meinen Kindern wachsen zusammen mit anderen Kindern auf, welche die unterschiedlichsten Hintergründe mitbringen. Mit Atheisten, Christen, Moslems. Ganz jungen Menschen und alten. Und das ist gut so!

Vor allem an der Schule mischen sich zahlreiche Sprachen und Familiengeschichten. Man lernt voneinander. Man wundert sich zusammen. Es wird gespielt, gestritten, sich vertragen. Quer über kulturelle Grenzen hinweg. Und bisher hatte keins der involvierten Kinder aufgrund der Herkunft eines anderen Kindes das Gefühl, zu kurz zu kommen. Unfassbar!

zwei Kastanienkinder beim Spielen, ein Kind winkt in die Ferne

winkendes Kastanienkind

Zu Geburtstagen wird selbstverständlich aufeinander Rücksicht genommen und die Geburtstagsrunde bzw. die Feier kulinarisch auch auf Allergien/Zöliakie, Ernährungsgewohnheiten wie von Vegetariern oder Schokoladennichtliebhabern sowie eben auch auf religiös beeinflusste Wünsche Rücksicht genommen.

Ich genieße das Miteinander und die Dialoge, warum Paprikachips vom Boden gegessen werden dürfen aber Schwein zum Essen zu dreckig ist 😉 Wären nur einige Erwachsene auch so entspannt!

Ich hoffe sehr, dass sie dieses Gemeinsame nicht später aufgrund ständiger Parolen auch unserer ach so demokratischen Politiker vergessen.

Drei Kastanienkinder beim Spielen, zwei Kinder winken sich zu. Jedes einzigartig und doch ähnlich, spielen sie gemeinsam.

Material: Rosskastanie, Esskastanie, Eicheln, Chenilledraht, Holzperlen, Holzfüsse, Acrylfarbe


Kinderwerke: Schüttel- und Schiebekarten

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M ist wieder im Bastelfieber und experimentiert mit neuen Bild- und Kartenelementen. Derzeit sind Schüttelkarten und Schiebemöglichkeiten gefragt. Trotz allen Eifersmöchte er lange Wartezeiten vermeiden, die zum Beispiel durch das Ausschneidenlassen filigraner Stempel entstehen. Präzises Selbstschneiden frustriert ihn mit seinen sechs Jahren allzu oft. Daher darf er stattdessen fleissig ausstanzen, stempeln und kolorieren. Von meinem Weihnachtsgeld gab es noch ein Stempelplatzierungstool, so dass auch nachstempeln auf den gleichen Abdruck kein Problem mehr ist.

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Die Schiebefiguren müssen wir bei dem nächsten Bild noch verbessern. Zum einen sind die Ärmchen der Schneemänner etwas gefährdet und zum anderen müssen wir die Klebepads auf den cent-Münzen doppeln, um die Leichtgängigkeit zu erhöhen.

Nach Erkundung dieser Möglichkeiten werde ich mit ihm mal Popup-Bilder ausprobieren. Ein entsprechendes Kinderbastelbuch zur Beflügelung weiterer Ideen liegt auch schon bereit. Darauf freue ich mich schon.

Nebenbei miste ich derzeit ein wenig aus. Ein ganzer Schwung Stoffreste wird im Hort demnächst zu Kuschelmäusen verarbeitet. Aber auch der Wolle- und Stoffvorrat wird reduziert, um nicht im Schrank zu versauern. Wer mag, kann sich im Flohmarkt umsehen.

 

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Wandschmuck – Schmuckwand

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Man nehme eine leere Wand im Schlafzimmer, die nach Farbe ruft. Man nehme außerdem die Suche nach einer Aufbewahrung für die schmückenden Neuerwerbungen, die nicht mehr in die bestehenden Schachteln passen. Was liegt da näher als beides miteinander zu verbinden. Voilà, da ist der neue Wandschmuck!

Nun habe ich auch allen Schätze vor Augen und in Reichweite statt in der Schublade. Das hilft ungemein. Schließlich habe ich morgens  als notorischer Morgenmuffel zwischen Kaffee, anzutreibenden Kindern, Säugling und Schulfrühstücksbvorbereitung nicht viel Muse zum Stylen.

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Gebaut aus allen möglichen Materialien, die sich hier fanden. Wiederverwerteten Bilderrahmen, Pappschachteln, MDF-Platte, Tonkarton, Pappe, Korken, Pappdosen, Pappringen, Samtresten, Bändern, diversen Papieren inkl. Zeitungsausschnitten und Postkarten, beschichtetem Draht, Acrylfarbe und Geschenkband. Einige der Rahmen sind aus Pappe bzw. Tonkarton geschichtet, um sie aus den Materialien in der passenden Größe zu erhalten.

Die Aufhängungen für die Ohrclips sind aus Draht gedreht. So können die Clips seitlich eingehangen werden. Platz für neue Bilder oder neuen Schmuck ist auch noch vorhanden.

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Und wie bewart ihr euren Schmuck auf?

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